Sonnabend, 25.10.2008

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem Sicherheitsraum wurde in Berlin am 23. Oktober die Antifaschistin Andrea vom Amtsgericht Moabit wegen des Vorwurfs des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgrund der angeblichen Teilnahme an einer Gegenkundgebung zur Nazidemonstration am 1. Dezember 2007 freigesprochen, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Andrea ist zur Zeit für 14 Monate wegen ihres antifaschistischen und antirassistischen Engagements im Frauenknast in Berlin-Pankow inhaftiert. Der Prozess wird von Soliaktionen begleitet: In den Innenhof der JVA Pankow wurde Obst und Gemüse geworfen, eine Mauer im Geschichtspark Ehemaliges Zellengefängnis Moabit mit einem Graffiti für Christian und Andrea verziert und die Website npd.de wurde aus Solidarität gehackt. Gleichzeitig fanden in Berlin Naziprozesse statt.
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