• Sonnabend, 10.08.2019

    In Rom wurde am 7. August Fabrizio „Diabolik“ Piscitelli von einem Unbekannten erschossen. Piscitelli war der Anführer der einflussreichen faschistischen Ultra-Gruppe „Irriducibili“ des Fußballclubs Lazio Rom. Die Ultra-Gruppierung ist mehr ein kapitalistisches Unternehmen mit Verbindungen zur Camorra als eine Fangruppierung, Piscitelli selbst war Millionär, geriet zuletzt aber wegen Drogengeschäften ins Visier von Polizei und Staatsanwaltschaft.
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  • Freitag, 09.08.2019

    Volkswagen ist im Rechtsstreit gegen den Hammerskin und Türsteher Dennis Kiebitz vor Gericht unterlegen. Kiebitz hatte zusammen mit anderen Hammerskins am 9. Juni 2017 auf Mallorca einen Skandal ausgelöst, als die besoffene Nazireisegruppe eine Reichskriegsflagge im „Bierkönig“ zeigte. Er wurde daraufhin von Volkswagen gekündigt. Nach dem Arbeitsgericht Braunschweig hat nun auch das Landesarbeitsgericht Niedersachsen der Kündigungsschutzklage von Kiebitz stattgegeben: „Politische Aktivitäten eines Arbeitnehmers in dessen Freizeit, selbst aktives Zurschaustellen einer rechtsradikalen Einstellung, berechtigen den Arbeitgeber nicht ohne weiteres zur Kündigung. Nur wenn der Arbeitgeber nachweist, dass das Verhalten des Arbeitnehmers den Betriebsfrieden stört, sieht die Sache anders aus.“

  • Donnerstag, 08.08.2019

    Am 6. August wurde ein Bagger im Tagebau „Vereinigtes Schleenhain" in Pödelwitz südlich von Leipzig besetzt. Am 7. August wurde im gleichen Tagebau ein Kohleförderband stillgelegt. Daraufhin wurde zehn KlimaaktivistInnen in die Gefangenensammelstelle in der Leipziger Dimitroffwache gesperrt, die sich weigerten, ihre Identitäten preiszugeben. Sie wurden daraufhin nicht nur fotografiert und ihnen wurden die Fingerabdrücke genommen, es gab sogar eine richterlich angeordnete DNA-Entnahme. Eine Person ist noch immer nicht in Freiheit.

  • Mittwoch, 07.08.2019

    In Ulm wurde am 3. August eine Versammlung von Afrikanern von einem betrunkenem 50-jährigen Rassisten angegriffen, der mit Messer, Schlagring und Druckluftpistole bewaffnet war. Er verletzte einen Mann leicht, als er zwei Mal mit der Druckluftpistole auf ihn schoss. Der rassistische Angreifer konnte überwältigt werden. Am 9. Juli war in Erbach-Dellmensingen südöstlich von Ulm eine Roma-Familie mit einer brennenden Fackel angegriffen worden. Acht Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren wurden wegen versuchten Mordes festgenommen, fünf sitzen in Untersuchungshaft.

  • Dienstag, 06.08.2019

    Am 6. August räumten Hundertschaften der Bullen das Autonome Zentrum XM24 in Bologna, um mehr Platz für den Verwaltungsdistrikt der Betonmetropole zu schaffen. Contro il nulla che avanza!

  • Montag, 05.08.2019

    Auf barrikade.info wurde ein Bericht zur G20-Fahndung in der Schweiz veröffentlicht. Darin wird anhand eines Teils der Ermittlungsakten nach den Razzien im Mai (1 2 3) das Ausmaß polizeilicher Überwachung dargestellt.

  • Sonntag, 04.08.2019

    Die KTS Freiburg hat sich mit einem Solitext mit dem feministischen Hausprojekt Liebig 34 solidarisiert. Das anarcha-queer-feministische Projekt in der Berliner Liebigstraße wurde am 20. Juli von Bullen gerazzt und wird seit Jahren von staatlicher Seite schikaniert. Gebt nicht auf, gemeinsam sind wir stark!

  • Sonnabend, 03.08.2019

    Frankreichweit demonstrierten heute mehrere tausend Menschen gegen die ausufernde Bullengewalt, die in den vergangenen Monaten neben zahllosen Schwerverletzten auch zu mehreren Todesfällen (1 2 3) führte. In Nantes, wo vor fünf Tagen der leblose Körper von Steve aufgefunden wurde, der am 22. Juni infolge eines Bullenangriffs auf eine Rave-Party in die Loire gestürzt war, gab es Ausschreitungen. Die internen Ermittlungen des Bullenstabs IGPN stellten zuvor klar, dass der Tod Steves und der Sturz von 14 Menschen in die Loire nichts mit dem Angriff mit Tränengas und Blendschockgranaten der Cops zu tun habe. Kein Frieden ohne Gerechtigkeit!

  • Freitag, 02.08.2019

    Bei einer Razzia bei einem „Reichsbürger“ in Brunnthal südlich von München beschlagnahmten Bullen unter anderem eine scharfe Schusswaffe samt Schalldämpfer. Anlass der Durchsuchung des „Preppers“ war allerdings eine Ermittlung wegen eines falschen Doktortitels: „Jetzt muss der falsche Akademiker sich wegen des Missbrauchs von Titeln, mittelbarer Falschbekundung, vor allem aber wegen des Besitzes gefährlicher Gegenstände und unerlaubter Waffen verantworten.“ Seit ein SEK-Bulle im Oktober 2016 von einem „Reichsbürger“ erschossen wurde, geht insbesondere Bayern gegen die Nazispinner vor.
    Presse: 1 2 3

  • Donnerstag, 01.08.2019

    Die Bullen sollen Zugriff auf die „kodierende DNA“ erhalten: Die erweiterte DNA-Analyse. Zukünftig soll es erlaubt sein, die Wahrscheinlichkeit der Haar-, Haut- und Augenfarbe einer verdächtigen Person aus der DNA zu bestimmen sowie das Alter. Dadurch steigt die Gefahr von Racial Profiling und der Stigmatisierung von Minderheiten. Die Gesetzesinitiative wurde maßgeblich von Freiburger Bullen vorantgetrieben.
    Presse: 1 2 3 4 5 6 7

  • Mittwoch, 31.07.2019

    Laut Badischer Zeitung wurde einer der Facebook-Accounts von AfD-Stadtrat und Nazianwalt Dubravko Mandic gesperrt. Nach den Protesten am 24. Juli hatte Mandic eine „Öffentlichkeitsfahndung“ gegen Linke gestartet und wurde dafür angezeigt. Anlass für die Sperrung der Seite war wohl eine Videosolidarisierung von Mandic mit britischen Nazis.

  • Dienstag, 30.07.2019

    Am 30. Juli hat die Bundesanwaltschaft die Wohnung von sechs Nazis von vier Landespolizeien durchsuchen lassen. Durchsucht wurden fünf Objekte in Köthen und Gardelegen in Sachsen-Anhalt, in Korbach und Twistetal in Hessen, in Staufenberg bei Göttingen in Niedersachsen und drei Objekte in Nordrhein-Westfalen, es gab keine Festnahmen. Gegen die Nazis wird vom LKA Sachsen-Anhalt nach § 129 Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt: Sie sollen mit der „Sturmbrigade“ einen bewaffneten Arm der „Wolfsbrigade“ gebildet haben.

  • Montag, 29.07.2019

    Das schöne Bremen bleibt nach einer Halbjahresbilanz der norddeutschen Chaos&Zerstörungs-Liga einsame Spitze. Der gestrige Brandanschlag auf das Bullenrevier in Schwachhausen kostete mehrere Einsatzfahrzeuge und verkohlte den Eingangsbereich des Söge-Stalls in Solidarität mit den Hamburger GefährtInnen. Am 5. Juli war in Solidarität mit allen Gefangenen ein JVA-LKW angezündet worden. Ende Mai traf es ein Vonovia Fahrzeug im Kontext der Anti-Gentrification-Kampagne und Autonome griffen am 26. Mai drei Bullenreviere an. Angesichts des fulminanten Jahresbeginns mit der Verbrennung zweier Bundeswehr-LKW wird es auch in der Rückrunde schwer den Lauf der BremerInnen zu stoppen, aber das wollen wir ja auch gar nicht.

  • Montag, 29.07.2019

    Am 16. Juli verlängerte Putins Justiz die Untersuchungshaft gegen den 14-jährigen Anarchisten Kirill Kuzmintine. Dieser war am 2. November 2018 wegen der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags verhaftet worden. Schreibt Kirill:
    125130, Москва,
    Выборгская ул., 20, ФКУ СИЗО-5,
    Кузьминкину Кириллу Игоревичу, 2004 г.р. Либо

  • Montag, 29.07.2019

    Die beiden Compas Christos und Gerasimos Tsakalos wurden am 26. Juli aus der Haft entlassen.

  • Sonntag, 28.07.2019

    Die Naziburschenschaft Halle-Leobener Germania will nach über 100 Jahren Zugehörigkeit das „Ostmarkenkartell”, dem auch die „Burschenschaft Suevia Innsbruck“ angehört, verlassen. Stattdessen wollen die Naziburschen dem „Schwarz-Weiß-Roten Kartell“ beitreten, dem neben der „Burschenschaft Frankonia Erlangen“ und der „Burschenschaft Germania Halle zu Mainz“ auch die „Hamburger Burschenschaft Germania“ angehört. Grund für den Wechsel ist die politische Ausrichtung: Das „Schwarz-Weiß-Rote Kartell“ ist explizit völkisch und rechtsradikal.

  • Sonntag, 28.07.2019

    In Tübingen wurde am 19. Juli die Gartenstraße 7 besetzt. Leerstand? Widerstand!

  • Sonnabend, 27.07.2019

    Der Brandstifter Joachim Scholtz wurde am 27. Juli in Frankfurt auf frischer Tat festgesetzt, nachdem er Feuer am feministischen Wohnprojekt Lila Luftschloss gelegt hatte. Zuletzt gab es am 22. Mai 2019 und davor am 12. Dezember 2018 Brandanschläge auf das Frankfurter Projekt. Zwischen September und Dezember 2018 wurden zehn Brandanschläge auf linke Projekte im Rhein-Main-Gebiet verübt. Die Bullen sind nicht Willens, die Brandstiftungsserie zu stoppen, zumindest ließen sie Scholtz laufen, obwohl er auch am 21. Dezember bei einer Brandstiftung im autonomen Kulturzentrum Metzgerstraße in Hanau in flagranti erwischt worden war.

  • Freitag, 26.07.2019

    Über die „Identitäre Bewegung Schwaben“ wurde ein antifaschitisches Outingdossier (PDF) veröffentlicht. Der IB-Tarnverein „Alternative Help Association“ (AHA) von Sven Engeser war auch Thema in der Lokalpresse.

  • Donnerstag, 25.07.2019

    Am 24. Juli protestierten rund 200 Linke rund um die konstituierende Sitzung des Freiburger Gemeinderats gegen den Einzug der AfD-Stadträte Dubravko Mandic und Detlef Huber.

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    KTS-Jubiläum – 25 Jahre und kein Ende in Sicht!

    Autonome Kulturtage 16.-26. Oktober 2019

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    Das Autonome Zentrum KTS Freiburg existiert seit 25 Jahren und wir wollen mit euch diesen einzigartigen Raum für Kultur und Politik feiern. Vom 16. bis zum 26. Oktober 2019 erwartet euch ein vielfältiges Programm mit unkommerziellen Ausstellungen, DIY-Kultur, Protest, Demos und Festen. Wir erwarten ein krachendes Festival voller libertärer, autonomer, queer-feministischer, radikal-ökologischer und bildungspolitischer Interventionen, das unsere Strukturen stärkt und unsere antikapitalistischen Utopien sichtbar machen kann.

    Das "neue AZ" hat sich nach den Kämpfen der 1980er Jahre und über Besetzungen ab 1994 auf dem Vauban-Gelände seit 1998 an der Baslerstraße etabliert. Hier organisieren wir uns und kämpfen für Emanzipation und gegen die Rechten – und gedenken weiterhin ein Dorn im Auge der Reaktionären zu bleiben. Die Repression der letzten Jahre, Angriffe unserer politischen Feind*innen und das Verfahren gegen Indymedia linksunten halten uns nicht davon ab, weiterhin diesen Raum für anarchistische Politik auszubauen. Mittlerweile feiern und kämpfen mehrere Generationen unter dem Dach des AZ und stellen sich mit aller Kraft gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft – was nötiger erscheint denn je.

    Während der zehntägigen Festlichkeiten im Oktober erwarten wir Freund*innen aus nah und fern, um uns über die Lage der verschiedenen linken Räume auszutauschen und gemeinsam gegen Verdrängung aktiv zu werden. Wir freuen uns auf heiße Herbsttage mit euch, das Programm ist in Arbeit und wird im Laufe des Sommers verfügbar gemacht. Wir organisieren die Infrastruktur und das Kulturprogramm sowie einige Überraschungen in der Hoffnung, dass auch ihr etwas beitragen werdet. Bei Fragen und Rückmeldungen könnt ihr an die untenstehenden Kontaktadressen schreiben.

    Lasst uns lautstark und ausgelassen das 25-jährige Bestehen der KTS feiern – für mehr Autonome Zentren und eine antifaschistische Zukunft!

    do-it-together(at)kts-freiburg.org

    Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch] [English] [français] [italiano]

    Am 16.05.2019 gegen 20:45 Uhr attackierten die AfD-Gemeinderatskandidaten Dubravko Mandic und Robert Hagerman auf der Kaiserstuhlbrücke bei der Freiburger Messe einen Radfahrer und verletzten ihn. Die AfDler hatten nahezu ausschließlich auf der Brücke provozierende Wahlplakate aufgehängt und warteten in einem Hinterhalt auf Linke, die versuchen würden, die Plakate abzuhängen. In Freiburg wenig verwunderlich geschah dies auch nach kurzer Zeit, wie von den beiden AfDlern erhofft. Mandic als Fahrer und Hagerman als Beifahrer fuhren in einem Mercedes aus ihrem Versteck auf die Brücke, stiegen aus, brüllten die Linken an, hielten ihre Fahrräder fest und riefen dann die Polizei. Ein unbeteiligter Fahrradfahrer stoppte und fragte nach dem Grund der aggressiven Festhaltesituation. Er wurde wegen eines linken Aufklebers an seinem Rad sofort verbal von den beiden AfDlern angegangen und von Hagerman in ein Gerangel verwickelt.

    Die beiden Linken konnten sich in dieser Situation auf ihren Rädern entfernen, während Mandic eine große Pfefferspray-Flasche aus dem Auto holte. Hagerman schlug dem Radfahrer unvermittelt mit einer Metallzange mit voller Wucht an die Schläfe. Nur durch den Fahrradhelm des Radfahrers wurden schwere Kopfverletzungen verhindert, der Helm wurde dabei irreparabel beschädigt. Mandic sprühte ihm unmittelbar nach dem Zangenangriff Pfefferspray ins Gesicht und hüllte ihn in eine dichte Pfefferspray-Wolke. Der Fahrradfahrer wurde von Mandic und Hagerman zu Boden gestoßen und als „Ratte“ und „Zecke“ beschimpft, während er vor Schmerzen schrie. Als der Fahrradfahrer versuchte sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen, wurde er wieder zu Boden gestoßen und Mandic attackierte ihn erneut mit einer großen Menge Pfefferspray. Das ganze Geschehen wurde von mindestens einer Zeugin beobachtet. Der Radfahrer bat mehrere vorbeifahrende Autofahrer inständig die Polizei zu rufen, während die AfDler sie beschwichtigten, so dass niemand anhielt. Gegen die beiden AfDler wurde Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt.

    Neben Polizei kam auch ein Rettungswagen zur Kaiserstuhlbrücke, so dass eine Erstversorgung des verletzen Radfahrers durch Sanitäter durchgeführt werden konnte. Noch am Tatort hatten die beiden AfDler versucht, die Situation gegenüber der Polizei auf eine für sie günstige Weise zu verdrehen. Sie erstatteten ihrerseits Anzeige gegen den Fahrradfahrer und behaupteten, dass nicht sie sondern er die Zange mitgeführt hätte. Dreist versuchte die AfD Freiburg anschließend aus dem Überfall auch noch politisches Kapital zu schlagen. In ihrer Pressemitteilung behauptet die AfD, der „Angriff [des Radfahrers] konnte abgewehrt werden“, obwohl doch tatsächlich die AfDler eine Falle gestellt und Waffen mitgeführt hatten. Dieses scheinheilige Verhalten entspricht der Linie von Dubravko Mandic, der zum Wahlkampf für den Gemeinderat mehrfach angekündigt hat, Linke zu „jagen“ und mit Anzeigen zu überziehen. Allein in der letzten Woche erstatte er dann auch Strafanzeigen gegen rund ein Dutzend Freiburger Linke.

    Die Plakate mit dem Mandic-Konterfei auf der Kaiserstuhlbrücke waren offensichtlich eine gezielte Falle für die Schattenparker. Mandic schrieb am Folgetag abfällig auf Facebook, dass „in der Nähe [Wagenburgler]“ (in Anführungszeichen) „wohnen“, die in der Lage sind „die ganze linke Szene in Freiburg“ zu mobilisieren. Mandic versucht nicht nur in Freiburg und nicht erst seit Kurzem durch gewalttätige Angriffe und Provokationen eine maximale Öffentlichkeit zu erreichen. Beim Flügel-Treffen am 05.05.2019 fränkischen Greding entriss er einer Journalistin ihr Mobiltelefon und am 01.03.2016 schlug er vor dem Freiburger Konzerthaus mit einem Regenschirm auf einen Anti-AfD-Demonstranten ein, um dann anschließend wahrheitswidrig zu behaupten, er sei attackiert worden. Sein Wählerklientel weiß Mandic am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums, wo körperliche Angriffe auf Linke mit Wahlstimmen honoriert werden.

    Doch die Strafanzeigen der AfDler erfüllen noch einen anderen, perfideren Zweck. Dubravko Mandic und zunehmend auch seine jungen Nachläufer instrumentalisieren die Ermittlungsbehörden, um an die Wohnanschriften von Linken zu gelangen. Die im Rahmen von Akteneinsichten ausgehändigten Polizeidossiers werden in rechten Kreisen herumgereicht und teilweise von Mandic auf Facebook veröffentlicht. Mandic und Hagerman filmen zudem systematisch Linke auf Demonstrationen, um diese anschließend in sozialen Medien als zukünftige Ziele zu markieren. Auch beim Hinterhalt an der Kaiserstuhlbrücke hat Hagerman die Linken gefilmt, aber die Kamera kurz vor dem gewalttätigen Angriff auf Geheiß von Mandic abgeschaltet. Robert Hagerman aus der Langemarckstraße 86A wurde von uns bisher fälschlicherweise als Julian Delitzsch identifiziert.

    Dubravko Mandic zieht in Freiburg seit Jahren systematisch Nazinachwuchs heran. Bevor der Korporierte in der AfD von der „Saxo-Silesia“ ausgeschlossen wurde, „keilte“ er mehrere junge Burschen aus dem Spektrum der „Identitären“. Auf seine Initiative hin wurde die Freiburger Ortsgruppe der „Jungen Alternative“ auf dem Burschenhaus begründet. Versprengte Kameradschaftler wie Harald Dresel werden von Mandic protegiert und verhetzt.

    Mandic imponiert dem Nachwuchsnazis durch sein autoritäres und anmaßendes Sheriff-Gehabe. Beispielsweise hielten Mandic und Hagerman am 16.05.2019 gegen 10 Uhr in der Freiburger Bertoldstraße zwei Linke beim Plakatieren fest und riefen die Polizei. Mandic weitete diese inszenierte Festnahme sogar noch zu einer rassistischen Kontrolle aus, indem er einen zufällig vorbei gehenden Schwarzen auffordert, den Inhalt seines Rucksacks vorzuzeigen. Auch bei antifaschistischen Protesten gegen einen AfD-Wahlkampfstand am 19.05.2019 in der Freiburger Innenstadt verwendeten Trillerpfeifen und Transparente dramatisierte Mandic zu einem „Angriff“ und setzte gegenüber der Polizei ein hartes Durchgreifen gegen die jugendlichen Antifas durch.

    Durch seine dreisten Anwaltsfloskeln versteht es Dubravko Mandic immer wieder juristische Laien und die Polizei einzuschüchtern. Doch Selbstjustiz durch vorsätzliche gefährliche Körperverletzung wie auf der Kaiserstuhlbrücke bringt Mandic nicht nur in Konflikt mit dem Gesetz, sondern auch mit der rechtsanwaltlichen Berufsordnung. Aber es wäre falsch, einzig auf eine Verurteilung oder einen Entzug der Anwaltzulassung zu hoffen, denn bisher arbeitet die bürgerliche Justiz für und nicht gegen den Nazianwalt Mandic. Jemand, der sich selbst in Anlehnung an den SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann den Spitznamen „Mandy Eichmann“ gibt, muss mit allen Mitteln bekämpft werden.

    Autonome Antifa Freiburg