• Sonntag, 08.04.2007

    Anfang April fand im Rahmen der bayerweiten Antifa Kampagne „Nazis unplugged“ eine Infotour zu dem historischen Freikorps und Bund Oberland sowie zur bis heute existierenden Kameradschaft Freikorps und Bund Oberland statt. Im Laufe der Tour (Traunreut, Landshut, Dorfen, Regensburg, Salzburg, München, Augsburg) besuchten rund 200 Menschen die Infoveranstaltung.

  • Sonnabend, 07.04.2007

    Am 7. April fand eine Antifademo im niederbayrischen Geiselhöring gegen den dort ansässigen Wikingerversands statt. Der Versand bietet alles, was der kauffreudige Nazi von heute sich so wünscht, von String-Tangas mit dem eindeutigen Zahlencode 88 über T-Shirts bis hin zu diversen Nazi-CDs. Einmal pro Quartal findet dort ein Sonderverkauf statt, diesmal kam auch die Antifa.
    Indy berichtete: 1 2

  • Freitag, 06.04.2007

    Der Heisenhof darf vorerst doch nicht verkauft werden. Das Landgericht Gera hat nach einer Beschwerde Jürgen Riegers dem Nachtragsliquidator Alf-Heinz Borchardt gestern per einstweiliger Anordnung untersagt, nicht rückgängig zu machenden Tatsachen zu schaffen. Auch in Pößneck ruhen deshalb die Aktivitäten zum Verkauf des Schützenhauses.

  • Freitag, 06.04.2007

    Die Strassenpunx haben einen Aufruf zur Teilnahme an der Love or Hate-Parade am 1. Mai 2007 verfasst.

  • Freitag, 06.04.2007

    Am 5. April demonstrierten etwa 60 Menschen durch die Karlsruher Innenstadt. Anlass war die Räumung des autonomen Wohn- und Kulturprokjekts Ex-Steffi vor genau einem Jahr am 6. April 2006. Die Demonstration verlief friedlich, aber sehr lautstark, durch die Haupteinkaufsstraße. Am Vormittag war eine ehemalige Bewohnerin der Ex-Steffi wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu 45 Tagessätzen verurteilt worden. Am 6. April demonstrierten erneut 70 Linke gegen das Tanzverbot am Karfreitag und für die Ex-Steffi.

  • Freitag, 06.04.2007

    In Horb am Neckar, südwestlich von Tübingen, wollen Nazis am am 12. Mai um 13 Uhr am Bahnhof aufmarschieren. Organisiert wird die Demo angeblich von „parteifreie Kräfte aus Süddeutschland“ und dem „NPD-KV Schwarzwald-Baar“, wobei die Parteideppen entweder nicht angefragt wurden oder ihre Seite nur halbjährlich aktualisieren. Kein ruhiges Hinterland!

  • Donnerstag, 05.04.2007

    Die Gemeinde Dörverden will Riegers Heisenhof kaufen. Der Nazianwalt, Vorsitzende der Hamburger NPD und Anmelder der Heßmärsche hat in letzter Zeit aber auch echt Pech mit seinen Immobilien. Bereits in Delmenhorst, Wunsiedel und Pößneck kamen ihm die jeweiligen Gemeinden in die Quere.
    Zum Heisenhof: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

  • Donnerstag, 05.04.2007

    In Sachsen wurden am 4. April zahlreiche Objekte und Wohnungen der verbotenen Naziorganisation „Skinheads Sächsische Schweiz“ (SSS) durchsucht, darunter der Nazitreffpunkt „Mühle am Brausenstein“ in Rosenthal-Bieletal. Drei Naziführer wurden verhaftet.
    Zur SSS: 1 2 3

  • Donnerstag, 05.04.2007

    Die Strassenpunx haben das besetzte Haus im Laubenweg verlassen, da die Bullen mit Räumung drohten. Und wenn die Häuserzeile im Laubenweg nicht abgerissen wird, steht sie wohl auch in zehn Jahren noch leer.

  • Donnerstag, 05.04.2007

    Der Bayerische VGH hat am 3. April die Verbote der Heßmärsche in Wunsiedel in den vergangenen beiden Jahren bestätigt, das Landratsamt konnte sich im Hauptsache- Verfahren durchsetzen. Das BVerfG in Karlsruhe wird nun über die Rechtmäßigkeit des §130 Abs. 4 StGB („Volksverhetzung“, „Billigung, Verherrlichung oder Rechtfertigung der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft“) entscheiden. Eventuell könnte das bedeuten, dass die Nazis dieses Jahr wegen „mehrmaliger Verweigerung einer einstweiligen Anordnung“ wieder aufmaschieren dürfen.
    Berichte: 1 2

  • Mittwoch, 04.04.2007

    Die Strassenpunx haben nach der Räumung am 3. April ein Haus im Laubenweg besetzt. Die Bullen wollen die Besetzung mal wieder nicht dulden und drohen für 8 Uhr am 5. April mit einer Räumung. Irgendwie sind uns die Streifenhörnchen unsympathisch geworden...

  • Mittwoch, 04.04.2007

    Das Amtsgericht Wolgast hat am zweiten Verhandlungstag am 4. April den ehemaligen Kreisvorsitzenden der NPD in Ostvorpommern und Greifswald, Christian Deichen, wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Deichen war zur Last gelegt worden, auf verschiedenen NPD-Websites zu Seiten verlinkt zu haben, auf denen der Holocaust geleugnet und zum Mord an Juden und Ausländern aufgerufen wurde. Skandalös an dem Prozess war nicht, dass ein NPDler ein notorischer Hetzer ist, sondern dass die Staatsanwaltschaft erst zum Jagen getragen werden musste, da sie „kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung“ sah.

  • Mittwoch, 04.04.2007

    Mittlerweile ist auch der Aufruf (français) der KTS zur 6. Love or Hate-Parade am 1. Mai 2007 fertig. Ensemble nous sommes forts!

  • Mittwoch, 04.04.2007

    In Toulouse versammelten sich am 25. März einige hundert Antifas, um gegen eine Veranstaltung der Front National zu demonstrieren. Der Hauptredner der von 1500 FaschistInnen besuchten Wahlkampfveranstaltung war wieder einmal der Präsidentschaftskandidat Le Pen.
    Bisher: 1 2

  • Dienstag, 03.04.2007

    Die Strassenpunx mussten am 3. April schon wieder ihre Bleibe verlassen. Die Stadt Freiburg drohte ihnen mit Enteignung, sollten sie weiter unter der Leo-Wohleb-Brücke schlafen. Konkret bedeutet das: Die Stadtverwaltung wollte die Decken, Kissen, Kocher, Kleidung und die wenigen persönlichen Habseligkeiten der Strassenpunx auf den Müll werfen. Das war keine leere Drohung, denn genau das hat die Stadt am 14.11.2001, am 17.11.2003 und am 01.08.2006 bereits getan. In dieser Stadt werden Tiere besser behandelt als Menschen, wo bleibt die Entrüstung über diese gnadenlose Verrohung der Politik?

  • Dienstag, 03.04.2007

    In Bayern gibt es am 7. April um 13 Uhr ab Bahnhof Geiselhöring erneut eine Antifademo gegen den „Wikingerversand“ von Siegfried Birl im Rahmen der Kampagne „nazis unplugged“. Auch der „Stumversand“ von Matthias Polt in Murnau macht mal wieder von sich reden. Beim sogenannten „Sonderverkauf“ am 16. Dezember wurden sechs Nazis vorläufig festgenommen, da sie verbotene Gegenstände bei sich hatten. Nach dem letzten Verkauf im Februar, bei dem unter anderem Felix „Flex“ Benneckenstein von der JN Bayern und der „Jungen Offensive Herzogstadt — Kameradschaft Erding“ auftrat, sollen Hitlergrüße gemacht worden sein.

  • Dienstag, 03.04.2007

    In Frankfurt findet am Samstag, den 14. April, ab 15 Uhr eine Demonstration gegen die Vorratsspeicherung der Telekommunikation und Online-Durchsuchungen sowie gegen Videoüberwachung statt. Wir reden hier von tatsächlichen Gefahren und kolportieren hier nicht wie die Deppen von der NPD Karlsruhe den Aprilscherz des CCC, dass der Bundestrojaner in der ELSTER- Software entdeckt worden sei.

  • Dienstag, 03.04.2007

    In Münster wurde am 2. April nach der zweimaligen Besetzung (1 2) der Grevener Straße 57 nun auch die Grevener Straße 59 besetzt. Die Besetzungen sind Ausdruck des Protestes gegen den geplanten Abriss der gesamten Häuserzeile.
    Indy berichtete: 1 2 3

  • Montag, 02.04.2007

    Im schleswig- holsteinischen Neufeld bei Brunsbüttel fand am 31.März ein Faschokonzert mit etwa 200 Nazis statt. Das Konzert wurde von den beiden verbotenen Nazinetzwerken „Blood and Honour“ (B&H) und „Combat 18“ veranstaltet.
    Zu B&H: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

  • Montag, 02.04.2007

    Vom 30. März bis zum 1. April veranstaltete die „Deutsche Burschenschaft“ ihre Klausurtagung im pfälzischen Landau. Neben diesem eher „trockenen“ Teil gab es unter dem Motto „175 Jahre Hambacher Fest — Meinungsfreiheit Einst und Heute“ einen Vortragsabend sowie eine „Gedenkkundgebung“ auf dem Hambacher Schloß. Ein massives Polizeiaufgebot verhinderte beinahe jeden Protest der 300 anwesenden Antifas. Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit!
    Berichte: 1 2 3

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    KTS-Jubiläum – 25 Jahre und kein Ende in Sicht!

    Autonome Kulturtage 16.-26. Oktober 2019

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    Das Autonome Zentrum KTS Freiburg existiert seit 25 Jahren und wir wollen mit euch diesen einzigartigen Raum für Kultur und Politik feiern. Vom 16. bis zum 26. Oktober 2019 erwartet euch ein vielfältiges Programm mit unkommerziellen Ausstellungen, DIY-Kultur, Protest, Demos und Festen. Wir erwarten ein krachendes Festival voller libertärer, autonomer, queer-feministischer, radikal-ökologischer und bildungspolitischer Interventionen, das unsere Strukturen stärkt und unsere antikapitalistischen Utopien sichtbar machen kann.

    Das "neue AZ" hat sich nach den Kämpfen der 1980er Jahre und über Besetzungen ab 1994 auf dem Vauban-Gelände seit 1998 an der Baslerstraße etabliert. Hier organisieren wir uns und kämpfen für Emanzipation und gegen die Rechten – und gedenken weiterhin ein Dorn im Auge der Reaktionären zu bleiben. Die Repression der letzten Jahre, Angriffe unserer politischen Feind*innen und das Verfahren gegen Indymedia linksunten halten uns nicht davon ab, weiterhin diesen Raum für anarchistische Politik auszubauen. Mittlerweile feiern und kämpfen mehrere Generationen unter dem Dach des AZ und stellen sich mit aller Kraft gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft – was nötiger erscheint denn je.

    Während der zehntägigen Festlichkeiten im Oktober erwarten wir Freund*innen aus nah und fern, um uns über die Lage der verschiedenen linken Räume auszutauschen und gemeinsam gegen Verdrängung aktiv zu werden. Wir freuen uns auf heiße Herbsttage mit euch, das Programm ist in Arbeit und wird im Laufe des Sommers verfügbar gemacht. Wir organisieren die Infrastruktur und das Kulturprogramm sowie einige Überraschungen in der Hoffnung, dass auch ihr etwas beitragen werdet. Bei Fragen und Rückmeldungen könnt ihr an die untenstehenden Kontaktadressen schreiben.

    Lasst uns lautstark und ausgelassen das 25-jährige Bestehen der KTS feiern – für mehr Autonome Zentren und eine antifaschistische Zukunft!

    do-it-together(at)kts-freiburg.org

    Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch] [English] [français] [italiano]

    Am 16.05.2019 gegen 20:45 Uhr attackierten die AfD-Gemeinderatskandidaten Dubravko Mandic und Robert Hagerman auf der Kaiserstuhlbrücke bei der Freiburger Messe einen Radfahrer und verletzten ihn. Die AfDler hatten nahezu ausschließlich auf der Brücke provozierende Wahlplakate aufgehängt und warteten in einem Hinterhalt auf Linke, die versuchen würden, die Plakate abzuhängen. In Freiburg wenig verwunderlich geschah dies auch nach kurzer Zeit, wie von den beiden AfDlern erhofft. Mandic als Fahrer und Hagerman als Beifahrer fuhren in einem Mercedes aus ihrem Versteck auf die Brücke, stiegen aus, brüllten die Linken an, hielten ihre Fahrräder fest und riefen dann die Polizei. Ein unbeteiligter Fahrradfahrer stoppte und fragte nach dem Grund der aggressiven Festhaltesituation. Er wurde wegen eines linken Aufklebers an seinem Rad sofort verbal von den beiden AfDlern angegangen und von Hagerman in ein Gerangel verwickelt.

    Die beiden Linken konnten sich in dieser Situation auf ihren Rädern entfernen, während Mandic eine große Pfefferspray-Flasche aus dem Auto holte. Hagerman schlug dem Radfahrer unvermittelt mit einer Metallzange mit voller Wucht an die Schläfe. Nur durch den Fahrradhelm des Radfahrers wurden schwere Kopfverletzungen verhindert, der Helm wurde dabei irreparabel beschädigt. Mandic sprühte ihm unmittelbar nach dem Zangenangriff Pfefferspray ins Gesicht und hüllte ihn in eine dichte Pfefferspray-Wolke. Der Fahrradfahrer wurde von Mandic und Hagerman zu Boden gestoßen und als „Ratte“ und „Zecke“ beschimpft, während er vor Schmerzen schrie. Als der Fahrradfahrer versuchte sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen, wurde er wieder zu Boden gestoßen und Mandic attackierte ihn erneut mit einer großen Menge Pfefferspray. Das ganze Geschehen wurde von mindestens einer Zeugin beobachtet. Der Radfahrer bat mehrere vorbeifahrende Autofahrer inständig die Polizei zu rufen, während die AfDler sie beschwichtigten, so dass niemand anhielt. Gegen die beiden AfDler wurde Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt.

    Neben Polizei kam auch ein Rettungswagen zur Kaiserstuhlbrücke, so dass eine Erstversorgung des verletzen Radfahrers durch Sanitäter durchgeführt werden konnte. Noch am Tatort hatten die beiden AfDler versucht, die Situation gegenüber der Polizei auf eine für sie günstige Weise zu verdrehen. Sie erstatteten ihrerseits Anzeige gegen den Fahrradfahrer und behaupteten, dass nicht sie sondern er die Zange mitgeführt hätte. Dreist versuchte die AfD Freiburg anschließend aus dem Überfall auch noch politisches Kapital zu schlagen. In ihrer Pressemitteilung behauptet die AfD, der „Angriff [des Radfahrers] konnte abgewehrt werden“, obwohl doch tatsächlich die AfDler eine Falle gestellt und Waffen mitgeführt hatten. Dieses scheinheilige Verhalten entspricht der Linie von Dubravko Mandic, der zum Wahlkampf für den Gemeinderat mehrfach angekündigt hat, Linke zu „jagen“ und mit Anzeigen zu überziehen. Allein in der letzten Woche erstatte er dann auch Strafanzeigen gegen rund ein Dutzend Freiburger Linke.

    Die Plakate mit dem Mandic-Konterfei auf der Kaiserstuhlbrücke waren offensichtlich eine gezielte Falle für die Schattenparker. Mandic schrieb am Folgetag abfällig auf Facebook, dass „in der Nähe [Wagenburgler]“ (in Anführungszeichen) „wohnen“, die in der Lage sind „die ganze linke Szene in Freiburg“ zu mobilisieren. Mandic versucht nicht nur in Freiburg und nicht erst seit Kurzem durch gewalttätige Angriffe und Provokationen eine maximale Öffentlichkeit zu erreichen. Beim Flügel-Treffen am 05.05.2019 fränkischen Greding entriss er einer Journalistin ihr Mobiltelefon und am 01.03.2016 schlug er vor dem Freiburger Konzerthaus mit einem Regenschirm auf einen Anti-AfD-Demonstranten ein, um dann anschließend wahrheitswidrig zu behaupten, er sei attackiert worden. Sein Wählerklientel weiß Mandic am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums, wo körperliche Angriffe auf Linke mit Wahlstimmen honoriert werden.

    Doch die Strafanzeigen der AfDler erfüllen noch einen anderen, perfideren Zweck. Dubravko Mandic und zunehmend auch seine jungen Nachläufer instrumentalisieren die Ermittlungsbehörden, um an die Wohnanschriften von Linken zu gelangen. Die im Rahmen von Akteneinsichten ausgehändigten Polizeidossiers werden in rechten Kreisen herumgereicht und teilweise von Mandic auf Facebook veröffentlicht. Mandic und Hagerman filmen zudem systematisch Linke auf Demonstrationen, um diese anschließend in sozialen Medien als zukünftige Ziele zu markieren. Auch beim Hinterhalt an der Kaiserstuhlbrücke hat Hagerman die Linken gefilmt, aber die Kamera kurz vor dem gewalttätigen Angriff auf Geheiß von Mandic abgeschaltet. Robert Hagerman aus der Langemarckstraße 86A wurde von uns bisher fälschlicherweise als Julian Delitzsch identifiziert.

    Dubravko Mandic zieht in Freiburg seit Jahren systematisch Nazinachwuchs heran. Bevor der Korporierte in der AfD von der „Saxo-Silesia“ ausgeschlossen wurde, „keilte“ er mehrere junge Burschen aus dem Spektrum der „Identitären“. Auf seine Initiative hin wurde die Freiburger Ortsgruppe der „Jungen Alternative“ auf dem Burschenhaus begründet. Versprengte Kameradschaftler wie Harald Dresel werden von Mandic protegiert und verhetzt.

    Mandic imponiert dem Nachwuchsnazis durch sein autoritäres und anmaßendes Sheriff-Gehabe. Beispielsweise hielten Mandic und Hagerman am 16.05.2019 gegen 10 Uhr in der Freiburger Bertoldstraße zwei Linke beim Plakatieren fest und riefen die Polizei. Mandic weitete diese inszenierte Festnahme sogar noch zu einer rassistischen Kontrolle aus, indem er einen zufällig vorbei gehenden Schwarzen auffordert, den Inhalt seines Rucksacks vorzuzeigen. Auch bei antifaschistischen Protesten gegen einen AfD-Wahlkampfstand am 19.05.2019 in der Freiburger Innenstadt verwendeten Trillerpfeifen und Transparente dramatisierte Mandic zu einem „Angriff“ und setzte gegenüber der Polizei ein hartes Durchgreifen gegen die jugendlichen Antifas durch.

    Durch seine dreisten Anwaltsfloskeln versteht es Dubravko Mandic immer wieder juristische Laien und die Polizei einzuschüchtern. Doch Selbstjustiz durch vorsätzliche gefährliche Körperverletzung wie auf der Kaiserstuhlbrücke bringt Mandic nicht nur in Konflikt mit dem Gesetz, sondern auch mit der rechtsanwaltlichen Berufsordnung. Aber es wäre falsch, einzig auf eine Verurteilung oder einen Entzug der Anwaltzulassung zu hoffen, denn bisher arbeitet die bürgerliche Justiz für und nicht gegen den Nazianwalt Mandic. Jemand, der sich selbst in Anlehnung an den SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann den Spitznamen „Mandy Eichmann“ gibt, muss mit allen Mitteln bekämpft werden.

    Autonome Antifa Freiburg