• Sonntag, 04.03.2007

    Naziskins haben in der Nacht auf den 17. Juli 2005 einen 22-jährigen Meßkircher mit einem Teleskopschlagstock niedergeschlagen, weil er gegen sie ausgesagt hatte. Das Verfahren wegen schwerer Körperverletzung vor dem Amtsgericht Sigmaringen wurde nun „wegen Geringfügigkeit“ bzw. gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt, obwohl das Opfer „an Kopf und Oberkörper nicht unerheblich verletzt“ wurde.

  • Sonntag, 04.03.2007

    In Kopenhagen geht der Konflikt um das am 1. März geräumte Ungdomshuset weiter. Die rechte Christensekte „Faderhuset“ hat den Abriss des 110 Jahre alten Gebäudes beschlossen. Bisher wurden etwa 700 Autonome festgenommen, zahllose wurden bei den Straßenkämpfen verletzt. Die internationalen Soliaktionen halten an und es wird zu Demonstrationen am Tag 7 und 14 nach der Räumung aufgerufen. Unterstützt die GenossInnen durch Soliaktionen in euren Städten! Auf nach Kopenhagen!

  • Sonnabend, 03.03.2007

    Im JuZ Emmendingen in der Steinstraße 1a findet am 10. März ab 19 Uhr das Slap-it-Rockfestival gegen Rechts statt. Das Festival gibt es seit fast zwei Jahren und findet immer am zweiten Samstag im Monat statt.

  • Sonnabend, 03.03.2007

    In Kopenhagen gehen die Riots nach der Räumung des Ungdomshuset immer weiter. Die Nacht auf den 3. März war die zweite Krawallnacht in Folge, weitere werden folgen. Scheiben wurden eingeworfen, Autos angezündet und Barrikaden errichtet. Die Bullen wurden mit Baseballschlägern und Mollis angegriffen, sie wehrten sich mit Verhaftungen, Tränengas und drohten mit Schusswaffen. Am Morgen wurden diverse linke Zentren gestürmt. Though this be madness, yet there is method in it.

  • Sonnabend, 03.03.2007

    Am 1. März wurde ein Aktivist der Magdeburger Linken durch zwei Geheimagenten angequatscht.

  • Sonnabend, 03.03.2007

    In Freiburg radelten am 2. März 70 Autonome für ein neues Autonomes Zentrum in Kopenhagen und gegen den Abriss des geschichtsträchtigen Ungdomshuset. Es wurden 1000 Flugblätter verteilt und die Linken behinderten eine Stunde lang den Verkehr. Nach der Räumung am 1. März hatte es in Kopenhagen Riots und in vielen Städten Soliaktionen gegeben. Am Sonntag ist Aktionsdag för Ungdomshuset: København går amok...

  • Freitag, 02.03.2007

    In Kopenhagen gab es schwere Straßenschlachten nach der Räumung des Ungdomshuset. Die Bullen setzten Tränengas ein, verletzten dutzende Autonome und nahmen hunderte fest. Die DemonstrantInnen entzündeten Barrikaden, bewarfen Bullen mit Steinen und kippten Autos um. In vielen deutschen Städten gab es Soliaktionen, in Freiburg ist eine Fahrraddemo geplant.

  • Freitag, 02.03.2007

    In Freiburg gibt es heute, am Freitag, den 2. März, eine Fahrraddemo für das gestern geräumte Autonome Zentrum Ungdomshuset in Kopenhagen. Startpunkt ist pünktlich um 19 Uhr ab Adlerstraße/ Belfortstraße. Kommt zahlreich, seid kreativ — Freiräume erkämpfen!

  • Donnerstag, 01.03.2007

    Der Prozess gegen den einschlägig vorbestraften Inhaber des 2005 gehackten Naziversandes „Front Records“, Thomas Persdorf, sowie einen Mitarbeiter wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung, Gewaltverherrlichung und der Verbreitung jugendgefährdender Medien wurde vom Amtsgericht Grimma ohne Angabe von Gründen gegen eine Zahlung von 5.000 bzw. 2.000 Euro eingestellt. Aufgrund der vom Richter als mangelhaft gerügten Arbeit des LKA kam Persdorf mit seiner völlig absurden Behauptung durch, er habe die Nazidevotionalien „als Geschenk erhalten“ und sie seien „nicht zum Versand bestimmt“. Auch die beiden in der Nacht auf den 1. März an ihren Wohnorten geouteten Nazis David Schlegel, Dornwaldstraße 7, 76227 Karlsruhe und Sophia Sackmann, Weinbrennerstraße 3, 76135 Karlsruhe, haben zu dem enormen Jahresumsatz des Versandes von 250.000 Euro beigetragen.

  • Donnerstag, 01.03.2007

    Maurice Papon, der „Generalsekretär für Judenfragen“ in der Präfektur der Gironde (1942-1944), Polizeipräfekt von Paris (1958–1967), Präsident der Firma Sud Aviation (1967–1968), Schatzmeister der gaullistischen Partei (1968–1971), Abgeordneter (1968–1981), Bürgermeister (1971–1983) und Finanzminister (1978–1981), ist endlich tot. Papon organisierte von Bordeaux aus die Deportation von mindestens 1.645 Menschen in die Todeslager des NS-Regimes. Als Chef der Polizei von Paris war er 1961 für die Repression gegen eine Demonstration verantwortlich, bei der hunderte AlgerierInnen erschlagen wurden.
    Presse: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

  • Donnerstag, 01.03.2007

    Am 1. März wurde das Ungdomshuset in Kopenhagen von den Bullen geräumt. Eine Sondereinheit wurde von zwei Hubschraubern auf dem Dach des Autonomen Zentrums abgesetzt und stürmte von da das Gebäude. Es wurden Barrikaden errichtet und Bullen mit Steinen beworfen. Ein deutsches Mitglied der Internationalen Brigaden schwer verletzt, dutzende UnterstützerInnen wurden festgenommen. Im Vorfeld hatte es Widerstand und viele Soliaktionen gegeben. Die Räumung wird mit Sachschäden beantwortet werden.

  • Mittwoch, 28.02.2007

    In Nordhessen haben Nazis „Schwarze Listen“ ihrer FeindInnen veröffentlicht und Antifas mit Gewalt gedroht. Unter anderem wurde die Liste eines gehackten Antifa-Versandes in internen Naziforen ausgewertet.
    Presse: 1 2 3

  • Mittwoch, 28.02.2007

    In Berlin-Lichtenberg wurde in der Nacht auf den 23. Februar der VW Polo von Daniel Meinel, Mitglied der verbotenen „Kameradschaft Tor“, von sympathischen Menschen abgefackelt.

  • Mittwoch, 28.02.2007

    In Hamburg wurde am 24. Februar die bisherige Landesvorsitzende der NPD Anja Zysk gestürzt und der bereits im Parteivorstand vertretene Jürgen Rieger mit 18:3 Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der Einheitspartei gewählt.
    Berichte: 1 2 3

  • Dienstag, 27.02.2007

    In Lyon wurde am 20. Februar das dänische Konsulat aus Solidarität mit dem bedrohten Autonomen Zentrum Ungdomshuset in Kopenhagen vorübergehend besetzt (français). Die BesetzerInnen folgten einem Aufruf des Squats Tanneries in Dijon zur Unterstützung des Zentrums. Défendons les espaces autogérés!

  • Dienstag, 27.02.2007

    Zu den antifaschistischen Gegenaktivitäten am 23. Februar in Pforzheim wurde ein Hintergrundbericht veröffentlicht. Support your local antifa!

  • Dienstag, 27.02.2007

    „Widerstand, das heißt für uns Lebendigkeit“ — in diesem Sinne lädt das A-Camp Austria 2007 vom 20.-29. Juli zum zweiten anarchistischen Sommercamp nach Österreich ein. Eine Woche lang steht „gemeinsam leben, lieben, lachen, diskutieren, Pläne aushecken, tanzen, Ideen sammeln, baden, kuscheln oder machen, worauf wir gerade Lust haben“ auf dem Programm. Angestrebt ist „für die Zeit des Camps einen Freiraum jenseits dieser gesellschaftlichen Normalität mit all ihren alltäglichen Widerwärtigkeiten zu schaffen, wo wir spüren können, wofür wir eigentlich kämpfen und wo wir hin wollen.“ Liebe, Luxus, Anarchie — her mit dem schönen Leben!

  • Montag, 26.02.2007

    Am 24. Februar fand in Augsburg ein von Roland Wuttke angemeldeter „Trauermarsch“ der Nazis statt. Im Anschluss daran drohte der selbsternannte „Nazikader“ Dominic Wilutzki aus der Adolf-Gröber-Strasse 14 in Laupheim Antifas mit Gewalt am Ulmer Hauptbahnhof. Er versuchte mit zehn weiteren Nazis zwei antifaschistische Jugendliche einzuschüchtern und anzugreifen. Nur wegen einiger zufällig anwesender weiterer Antifas schritten die Bullen ein. Während die Nazis unbehelligt verschwinden konnten, wurden die Antifas festgehalten und einer Personenkontrolle unterzogen, auf welche Platzverweise folgten.

  • Montag, 26.02.2007

    Im Baskenland sitzen noch immer 700 politische Gefangene im Knast, Iñaki de Juana befindet sich seit 112 Tagen im Hungerstreik. In Katalonien hat der Franzose Gilbert Ghislain nach 19 Jahre im spanischen Isolationshaftsystem FIES weiter unter Restriktionen zu leiden. In Frankreich sitzen nach wie vor Gefangene der Action Directe und in Deutschland Gefangene der RAF im Knast. In Italien rollt mal wieder eine Repressionswelle gegen die Roten Brigaden. Mit Ilse Schwipper und Inge Viett melden sich in der aktuellen Debatte um die Freilasssung der KämpferInnen auch ehemalige Militante der Bewegung 2. Juni zu Wort. Lotta continua!

  • Montag, 26.02.2007

    Die Antifaschistische Aktion zeigt am Mittwoch, den 21. März, um 20 Uhr in der KTS im Rahmen einer „Mini-Reihe: Jenseits des Klischees?“ einen aktuellen Film von Andrea Röpke und Recherche Nord über Frauen in der Naziszene.

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    KTS-Jubiläum – 25 Jahre und kein Ende in Sicht!

    Autonome Kulturtage 16.-26. Oktober 2019

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    Das Autonome Zentrum KTS Freiburg existiert seit 25 Jahren und wir wollen mit euch diesen einzigartigen Raum für Kultur und Politik feiern. Vom 16. bis zum 26. Oktober 2019 erwartet euch ein vielfältiges Programm mit unkommerziellen Ausstellungen, DIY-Kultur, Protest, Demos und Festen. Wir erwarten ein krachendes Festival voller libertärer, autonomer, queer-feministischer, radikal-ökologischer und bildungspolitischer Interventionen, das unsere Strukturen stärkt und unsere antikapitalistischen Utopien sichtbar machen kann.

    Das "neue AZ" hat sich nach den Kämpfen der 1980er Jahre und über Besetzungen ab 1994 auf dem Vauban-Gelände seit 1998 an der Baslerstraße etabliert. Hier organisieren wir uns und kämpfen für Emanzipation und gegen die Rechten – und gedenken weiterhin ein Dorn im Auge der Reaktionären zu bleiben. Die Repression der letzten Jahre, Angriffe unserer politischen Feind*innen und das Verfahren gegen Indymedia linksunten halten uns nicht davon ab, weiterhin diesen Raum für anarchistische Politik auszubauen. Mittlerweile feiern und kämpfen mehrere Generationen unter dem Dach des AZ und stellen sich mit aller Kraft gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft – was nötiger erscheint denn je.

    Während der zehntägigen Festlichkeiten im Oktober erwarten wir Freund*innen aus nah und fern, um uns über die Lage der verschiedenen linken Räume auszutauschen und gemeinsam gegen Verdrängung aktiv zu werden. Wir freuen uns auf heiße Herbsttage mit euch, das Programm ist in Arbeit und wird im Laufe des Sommers verfügbar gemacht. Wir organisieren die Infrastruktur und das Kulturprogramm sowie einige Überraschungen in der Hoffnung, dass auch ihr etwas beitragen werdet. Bei Fragen und Rückmeldungen könnt ihr an die untenstehenden Kontaktadressen schreiben.

    Lasst uns lautstark und ausgelassen das 25-jährige Bestehen der KTS feiern – für mehr Autonome Zentren und eine antifaschistische Zukunft!

    do-it-together(at)kts-freiburg.org

    Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch] [English] [français] [italiano]

    Am 16.05.2019 gegen 20:45 Uhr attackierten die AfD-Gemeinderatskandidaten Dubravko Mandic und Robert Hagerman auf der Kaiserstuhlbrücke bei der Freiburger Messe einen Radfahrer und verletzten ihn. Die AfDler hatten nahezu ausschließlich auf der Brücke provozierende Wahlplakate aufgehängt und warteten in einem Hinterhalt auf Linke, die versuchen würden, die Plakate abzuhängen. In Freiburg wenig verwunderlich geschah dies auch nach kurzer Zeit, wie von den beiden AfDlern erhofft. Mandic als Fahrer und Hagerman als Beifahrer fuhren in einem Mercedes aus ihrem Versteck auf die Brücke, stiegen aus, brüllten die Linken an, hielten ihre Fahrräder fest und riefen dann die Polizei. Ein unbeteiligter Fahrradfahrer stoppte und fragte nach dem Grund der aggressiven Festhaltesituation. Er wurde wegen eines linken Aufklebers an seinem Rad sofort verbal von den beiden AfDlern angegangen und von Hagerman in ein Gerangel verwickelt.

    Die beiden Linken konnten sich in dieser Situation auf ihren Rädern entfernen, während Mandic eine große Pfefferspray-Flasche aus dem Auto holte. Hagerman schlug dem Radfahrer unvermittelt mit einer Metallzange mit voller Wucht an die Schläfe. Nur durch den Fahrradhelm des Radfahrers wurden schwere Kopfverletzungen verhindert, der Helm wurde dabei irreparabel beschädigt. Mandic sprühte ihm unmittelbar nach dem Zangenangriff Pfefferspray ins Gesicht und hüllte ihn in eine dichte Pfefferspray-Wolke. Der Fahrradfahrer wurde von Mandic und Hagerman zu Boden gestoßen und als „Ratte“ und „Zecke“ beschimpft, während er vor Schmerzen schrie. Als der Fahrradfahrer versuchte sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen, wurde er wieder zu Boden gestoßen und Mandic attackierte ihn erneut mit einer großen Menge Pfefferspray. Das ganze Geschehen wurde von mindestens einer Zeugin beobachtet. Der Radfahrer bat mehrere vorbeifahrende Autofahrer inständig die Polizei zu rufen, während die AfDler sie beschwichtigten, so dass niemand anhielt. Gegen die beiden AfDler wurde Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt.

    Neben Polizei kam auch ein Rettungswagen zur Kaiserstuhlbrücke, so dass eine Erstversorgung des verletzen Radfahrers durch Sanitäter durchgeführt werden konnte. Noch am Tatort hatten die beiden AfDler versucht, die Situation gegenüber der Polizei auf eine für sie günstige Weise zu verdrehen. Sie erstatteten ihrerseits Anzeige gegen den Fahrradfahrer und behaupteten, dass nicht sie sondern er die Zange mitgeführt hätte. Dreist versuchte die AfD Freiburg anschließend aus dem Überfall auch noch politisches Kapital zu schlagen. In ihrer Pressemitteilung behauptet die AfD, der „Angriff [des Radfahrers] konnte abgewehrt werden“, obwohl doch tatsächlich die AfDler eine Falle gestellt und Waffen mitgeführt hatten. Dieses scheinheilige Verhalten entspricht der Linie von Dubravko Mandic, der zum Wahlkampf für den Gemeinderat mehrfach angekündigt hat, Linke zu „jagen“ und mit Anzeigen zu überziehen. Allein in der letzten Woche erstatte er dann auch Strafanzeigen gegen rund ein Dutzend Freiburger Linke.

    Die Plakate mit dem Mandic-Konterfei auf der Kaiserstuhlbrücke waren offensichtlich eine gezielte Falle für die Schattenparker. Mandic schrieb am Folgetag abfällig auf Facebook, dass „in der Nähe [Wagenburgler]“ (in Anführungszeichen) „wohnen“, die in der Lage sind „die ganze linke Szene in Freiburg“ zu mobilisieren. Mandic versucht nicht nur in Freiburg und nicht erst seit Kurzem durch gewalttätige Angriffe und Provokationen eine maximale Öffentlichkeit zu erreichen. Beim Flügel-Treffen am 05.05.2019 fränkischen Greding entriss er einer Journalistin ihr Mobiltelefon und am 01.03.2016 schlug er vor dem Freiburger Konzerthaus mit einem Regenschirm auf einen Anti-AfD-Demonstranten ein, um dann anschließend wahrheitswidrig zu behaupten, er sei attackiert worden. Sein Wählerklientel weiß Mandic am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums, wo körperliche Angriffe auf Linke mit Wahlstimmen honoriert werden.

    Doch die Strafanzeigen der AfDler erfüllen noch einen anderen, perfideren Zweck. Dubravko Mandic und zunehmend auch seine jungen Nachläufer instrumentalisieren die Ermittlungsbehörden, um an die Wohnanschriften von Linken zu gelangen. Die im Rahmen von Akteneinsichten ausgehändigten Polizeidossiers werden in rechten Kreisen herumgereicht und teilweise von Mandic auf Facebook veröffentlicht. Mandic und Hagerman filmen zudem systematisch Linke auf Demonstrationen, um diese anschließend in sozialen Medien als zukünftige Ziele zu markieren. Auch beim Hinterhalt an der Kaiserstuhlbrücke hat Hagerman die Linken gefilmt, aber die Kamera kurz vor dem gewalttätigen Angriff auf Geheiß von Mandic abgeschaltet. Robert Hagerman aus der Langemarckstraße 86A wurde von uns bisher fälschlicherweise als Julian Delitzsch identifiziert.

    Dubravko Mandic zieht in Freiburg seit Jahren systematisch Nazinachwuchs heran. Bevor der Korporierte in der AfD von der „Saxo-Silesia“ ausgeschlossen wurde, „keilte“ er mehrere junge Burschen aus dem Spektrum der „Identitären“. Auf seine Initiative hin wurde die Freiburger Ortsgruppe der „Jungen Alternative“ auf dem Burschenhaus begründet. Versprengte Kameradschaftler wie Harald Dresel werden von Mandic protegiert und verhetzt.

    Mandic imponiert dem Nachwuchsnazis durch sein autoritäres und anmaßendes Sheriff-Gehabe. Beispielsweise hielten Mandic und Hagerman am 16.05.2019 gegen 10 Uhr in der Freiburger Bertoldstraße zwei Linke beim Plakatieren fest und riefen die Polizei. Mandic weitete diese inszenierte Festnahme sogar noch zu einer rassistischen Kontrolle aus, indem er einen zufällig vorbei gehenden Schwarzen auffordert, den Inhalt seines Rucksacks vorzuzeigen. Auch bei antifaschistischen Protesten gegen einen AfD-Wahlkampfstand am 19.05.2019 in der Freiburger Innenstadt verwendeten Trillerpfeifen und Transparente dramatisierte Mandic zu einem „Angriff“ und setzte gegenüber der Polizei ein hartes Durchgreifen gegen die jugendlichen Antifas durch.

    Durch seine dreisten Anwaltsfloskeln versteht es Dubravko Mandic immer wieder juristische Laien und die Polizei einzuschüchtern. Doch Selbstjustiz durch vorsätzliche gefährliche Körperverletzung wie auf der Kaiserstuhlbrücke bringt Mandic nicht nur in Konflikt mit dem Gesetz, sondern auch mit der rechtsanwaltlichen Berufsordnung. Aber es wäre falsch, einzig auf eine Verurteilung oder einen Entzug der Anwaltzulassung zu hoffen, denn bisher arbeitet die bürgerliche Justiz für und nicht gegen den Nazianwalt Mandic. Jemand, der sich selbst in Anlehnung an den SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann den Spitznamen „Mandy Eichmann“ gibt, muss mit allen Mitteln bekämpft werden.

    Autonome Antifa Freiburg