Meldungen März 2010

  • Montag, 01.03.2010

    Der notorische Holocaust-Leugner Ernst Zündel ist am 1. März aus dem Mannheimer Knast entlassen worden. Er war zu fünf Jahren Knast wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung und Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener verurteilt worden, was später vom Bundesgerichtshof bestätigt wurde.

  • Dienstag, 02.03.2010

    In Biel im Schweizer Kanton Bern konnte ein Nazikonzert verhindert werden. Das Schweizer Black Metal Label „Bergstolz“ plante für den 27. Februar ein Konzert mit der französischen Black Metal-Band „Ad Hominem“, das in einem Jugendzentrum in Biel stattfinden sollte. Die Veranstaltung wurde konspirativ beworben, was allerdings nicht viel genutzt hat.

  • Mittwoch, 03.03.2010

    Der Faschist Geert Wilders hat einen Sieg bei den Kommunalwahlen in den Niederlanden errungen. Seine Partei für die Freiheit (PVV) hat sich als drittstärkste politischen Kraft etabliert. In Den Haag und Almere erhielt die PVV rund 20 Prozent der Stimmen.

  • Donnerstag, 04.03.2010

    Nachdem in den vergangenen Jahren der Rostocker Naziladen „Dickkoepp“ ehemals „East Coast Corner“ mehrere Male angegriffen wurde und sogar ausbrannte, öffnete vor zwei Wochen im Stadtteil Dierkow ein neuer Naziladen namens „Haugesund“. Rostock bleibt kein gutes Pflaster für Naziläden.

  • Freitag, 05.03.2010

    Weil er während der letztjährigen Squatterdemo „United We Stay“ einen Polizisten und ein Polizeiauto angegriffen haben soll, wurde Laurynas Mogila zu 15 Monaten Knast verurteilt. Nachdem es ihm gelungen war, seine gewaltsame Festnahme zwei Wochen nach der Demo und die schikanösen Umstände seiner Inhaftierung an die Öffentlichkeit zu bringen, folgt nun die nächste Maßnahme seitens der Justiz: Laurynas wird von Moabit nach Charlottenburg verlegt.
    Schreibt Laurynas unter: Laurynas Mogila, c/o JVA Charlottenburg, Friedrich-Olbricht-Damm 17, 13627 Berlin

  • Sonnabend, 06.03.2010

    Im hessischen Wetzlar wurde das Haus eines Antifaschisten in der Nacht auf den 5. März von Nazis mit einem Brandsatz angegriffen. Gegen 1:10 Uhr wurde ein Molotow-Cocktail aus einem fahrenden Auto auf die Eingangstür des Wohnhauses geworfen.
    Indyartikel: 1 2

  • Sonntag, 07.03.2010

    In der Nacht auf den 7. März haben rund 150 Menschen das Haus in der Günterstalstraße 30 für eine Party besetzt. Bereits im Dezember 2008 und im Mai 2009 gab es Aktionen, um auf den Leerstand dieses und 900 weiterer Wohnungen in Freiburg aufmerksam zu machen und gegen Gentrification zu protestieren. Die Besetzung stellt den Auftakt einer Freiraumkampagne im Freiburger Frühling 2010 dar.

  • Sonntag, 07.03.2010

    Im Umfeld des für die Outing-Flugblätter in Freiburg mitverantwortlichen Markus Walter wurden am 5. März von den Bullen Naziwohnungen durchsucht und Computer beschlagnahmt.

  • Montag, 08.03.2010

    Die KTS Freiburg hat ein Communiqué veröffentlicht, in dem der illegale Besitz eines Schlüssels für das KTS-Gebäude durch die Freiburger Polizei und die Lügen des Staatsschutzes aufgedeckt werden.

  • Dienstag, 09.03.2010

    Alle 44 wegen brutaler Gewalt an DemonstrantInnen beim G8-Gipfel 2001 in Genua angeklagten Vollzugsbeamten, Gefängnisärzte und Bullen wurden am 5. März verurteilt. Die Freisprüche aus erster Instanz wurden vom Berufungsgericht aufgehoben, die Angeklagten wegen Autoritätsmissbrauch, Nötigung und systematischen Misshandlungen im Bolzaneto-Knast, die jetzt sogar von der Staatsanwaltschaft als Folter bezeichnet wurden, schuldig gesprochen. Sieben der Angeklagten müssen zwölf Monate bis drei Jahre in den Knast, die Straftaten der anderen sind mittlerweile verjährt. Alle wurden außerdem zur Zahlung von Entschädigungen verurteilt. Parallel dazu läuft der Berufungsprozess zum Überfall der Bullen auf die Diaz-Schule weiter.
    Bisher: 1 2 3 4 5 6 7

  • Dienstag, 09.03.2010

    Für den 13. März ruft der AK Polizeigewalt Karlsruhe zu einer Demonstration „gegen Polizeigewalt und staatliche Repression“ auf. Die Behörden schikanierten beteiligte Initiativen schon im Vorfeld. Sie untersagten eine für den 9. Februar geplante Veranstaltung zu Bullengewalt im Fußball, woraufhin es im Wildparkstadion Transpi-Aktionen gab. Die Demo beginnt um 15 Uhr auf dem Kronenplatz in Karlsruhe.
    Broschüre | Aufruf

  • Dienstag, 09.03.2010

    In Budapest und Wien finden anläßlich des Gipfels der europäischen Bildungsministerien am 11. und 12. März Bildungsaktionstage statt. Auf dem Event in der Wiener Hofburg soll die zehnjährige Einführung des Bolognaprozesses abgefeiert werden. Gegen die Privatisierung der Bildungschancen!

  • Mittwoch, 10.03.2010

    Ein Nazikonzert der Bands «Blue Eyed Devils» (USA), «Sturmwehr» (Deutschland), «P.W.A.» (Estland), «Kahlkopf» (Deutschland) und «Indiziert» (Schweiz) am 6. März in Ostdeutschland wurde von den Bullen vorzeitig abgebrochen. Da das Konzert kurzfristig verlegt werden musste, kamen statt der erwarteten 1.000 „nur“ 200 Nazis. Das Konzert war Teil einer europaweiten Konzert-Kampagne unter dem Titel „No surrender“.

  • Mittwoch, 10.03.2010

    Der Prozess gegen die ehemaligen Vorstände des Schattenparker-Vereins wurde nach der Vernehmung des Freiburger Staatsschutz-Zeugen Kurz vertagt. Die UnterzeichnerInnen des Ende August 2011 auslaufenden Vertrages zur Nutzung des großen Wagenburg-Übergangsgeländes am Freiburger Flugplatz wurden wegen einer Demo von WäglerInnen im Juni 2009 angezeigt, die sie aus Sicht des Bullen hätten anmelden müssen. Der Verhandlungssaal war voll und bis zu 50 SympathisantInnen demonstrierten vor dem Gericht. Starke Polizeikräfte sicherten die Straßen um den Holzmarkt und führten Vorkontrollen durch. Das Verfahren soll am 26. März um 8:30 Uhr fortgesetzt werden. Freispruch jetzt!
    Presse: 1 2 3 4

  • Donnerstag, 11.03.2010

    Die Naziband „Noie Werte“ um den Nazianwalt Steffen Hammer aus Reutlingen scheint in Geldnöten zu sein. Es werden 500 „Unterstützer“ gesucht, die der Band finanziell unter die Arme greifen. Vielleicht sollte Hammer den Freundschaftspreis von 150 Euro für seine anwaltlichen Gutachten zur Überprüfung der strafrechtlichen Relevanz der Musiktexte diverser Nazibands erhöhen.

  • Freitag, 12.03.2010

    Die mit dem Regionalzug nach Basel Reisenden wurde am 11. März bei ihrem Zwischenstopp in Freiburg auf die regelmäßigen Atomtransporte aufmerksam gemacht. Per Megafon wurde die Entscheidung der Deutschen Bahn verkündet, dass ab sofort kleinere Mengen Atommüll mit dem öffentlichen Nahverkehr transportiert werden. Auf Flugblättern wurde gegen die unsoziale Politik der Deutschen Bahn und die logistische Bedeutung von Schienentransporten für deutsche Kriegseinsätze protestiert. Der Atommüll wurde den hohen Sicherheitsstandards der DB entsprechend mit einem Vorhängeschloss gesichert.

  • Freitag, 12.03.2010

    Die Badische Zeitung hat über das Communiqué der KTS berichtet. Die Bullen halten es nicht einmal für nötig, ihre Lüge zu kaschieren.

  • Freitag, 12.03.2010

    Auf de.indymedia.org ist eine Auswertung des diesjährigen europäischen Polizeikongresses in Berlin veröffentlicht worden. Obwohl inhaltlich, militant und subversiv gegen das Treffen vorgegangen wurde, konnten nur wenige auf eine Demonstration am 2. Februar mobilisiert werden.
    Sicherheitsarchitekturen aufs Dach steigen!

  • Freitag, 12.03.2010

    Wir haben ein Communiqué zu einem von der Kameradschaft „Stallhaus Germania“ an Pfingsten bei Stuttgart geplanten Nazikonzert mit den Nazibands „Faustrecht“, den „Angry Boot Boys“ und „Devil’s Project“, sowie zu den Ludwigsburger „Hammerskins“ veröffentlicht. Blocchiamo il concerto!
    deutsch | italiano

  • Sonnabend, 13.03.2010

    In der Nacht auf den 12. März wurde mit einer Scheinbesetzung im Rahmen der häuser.plätze.alles.-Kampagne auf den Leerstand des Hauses in der Günterstalstraße 9 hingewiesen. Die Freiburger NF-Invest GmbH in der Neunlindenstraße 30a plant Luxussanierungen, sowie den Bau eines Penthouse mit Tiefgarage auf dem Gelände der denkmalgeschützten Günterstalstraße 7-9. Wieder mal die Wiehre...
    besetzen.kollektivieren.selbstverwalten.

  • Sonnabend, 13.03.2010

    Die Stuttgarter Zeitung hat über unser Communiqué zum geplanten Nazikonzert im Enzkreis berichtet. Statt Informationen über Nazis zu veröffentlichen, verdeutlicht der „Verfassungsschutz“ mal wieder, dass er durch Finanzierung der Nazispitzel Teil des Problems ist. Das war noch nicht alles — zerschlagen wir die Nazimusik-Netzwerke!

  • Sonntag, 14.03.2010

    Ein von Nazirockern organisiertes Konzert der Bremer „Hammerskin“-Band „Endstufe“ wurde am 13. März bei Bielefeld verhindert. Die Naziszene freute sich schon seit Wochen auf das Konzert: „Bin ja mal gespannt da wohl halb Deutschland auf auf das Konzert will und es gibt nur 200 Karten.“ Nachdem die Behörden durch einen glücklichen Umstand von dem Nazikonzert Wind bekamen, wurden in der Halle der „Freeway Riders“ bei Lage bauliche Mängel festgestellt und das Konzert musste abgesagt werden.

  • Sonntag, 14.03.2010

    In Kiel demonstrierten am 13. März rund 1.400 Linke unter dem Motto „you’ll never walk alone!“ gegen Nazis und für antifaschistischen Selbstschutz. Anlass für die Demo sind die zunehmenden faschistischen Angriffe auf linke Projekte. Am 20. Januar wurden mit einer Schusswaffe mindestens zwei Schüsse auf den Wohnbereich der Alten Meierei abgegeben. Ob Süd, ob Nord...

  • Sonntag, 14.03.2010

    Die taz hat ebenfalls über unser Communiqué zum geplanten Nazikonzert im Enzkreis berichtet. Das baden-württembergische Innenministerium spielt mal wieder Victor von Hase: „Wir haben keine Erkenntnisse zu der Veranstaltung.“

  • Sonntag, 14.03.2010

    Vor dem Hintergrund zunehmender Kriminalisierung von Versammlungen jeglicher Art haben am 13. März rund 500 Antifas und Fußballfans in Karlsruhe gegen Polizeigewalt und Repression demonstriert. Sowohl an AntifaschistInnen als auch an BesucherInnen von Sport-Events werden immer wieder Crowd-Control und Aufstandsbekämpfungs -Szenarien ausprobiert. Der Ak-Polizeigewalt kündigte nach diesem erfolgreichen Kampagnenbeginn an, die Arbeit zur Hilfe von Opfern der staatlichen Büttel weiterzuführen. Die Bullen im Blick behalten!

  • Montag, 15.03.2010

    Die Frankfurter Rundschau und die Pforzheimer Zeitung haben über das geplante Nazikonzert bei Stuttgart berichtet. Und hier sehen wir Siegfried aus Mühlacker bei der Ermittlungsarbeit: Foto
    Bisher: 1 2 3

  • Dienstag, 16.03.2010

    Der Prozess gegen sieben Antifas, die beschuldigt werden am 16. Februar 2007 Teilnehmer des „NPD-Faschingskonzerts“ mit Naziliedermacher Frank Rennicke in Sindelfingen angegriffen zu haben, geht in die zweite Runde. Im September 2008 wurden gegen drei der Angeklagten Haftstrafen bis zu zwei Jahren und vier Monaten verhängt. Gegen weitere vier wurden mehrmonatige Haftstrafen verhängt, die zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt wurden. Im April startet der Berufungsprozess. Die Prozesstermine im April (19.04.| 20.04.| 26.04.| 27.04.) und im Mai (10.05.| 11.05.) sind jeweils um 9 Uhr im Stuttgarter Landgericht in der Urbanstraße 20 angesetzt. Unter anderem wird es am 19. April eine Kundgebung zum Prozessauftakt vor dem Gericht geben. Für praktischen Antifaschismus und Solidarität!

  • Dienstag, 16.03.2010

    In Dijon rufen Autonome und radikal-ökologische Gruppen zu einer Demonstration für Ernährungssouveränität auf. Die Versammlung beginnt am 28. März um 13 Uhr auf dem Place Wilson in der Burgunder Hauptstadt. Libérons les terres !

  • Mittwoch, 17.03.2010

    Während die Stuttgarter Zeitung das verhinderte Nazikonzert im Enzkreis noch einmal groß thematisiert und Polizei und Verfassungsschutz für ihr Versagen kritisiert, versucht das Mühlacker Tagblatt das Thema runterzuspielen und bietet den Nazis durch wörtliche Zitate eine Plattform.
    Bisher: 1 2 3 4

  • Donnerstag, 18.03.2010

    In einem Brief an Hessens Innenminister Volker Bouffier beschweren sich ehemalige Führungskräfte der Polizei über Denunziantentum innerhalb der Polizei. Bei den Denunzianten handele es sich um Holocaustleugner und Rechtsradikale von denen manche später zum Staatsschutz versetzt worden seien. Nique la police....

  • Donnerstag, 18.03.2010

    Am Dienstag, den 16. März, fand ein Verhandlungstreffen zwischen VertreterInnen der Stadtverwaltung und fünf Menschen vom Wagenkollektiv Kommando Rhino statt. Die BesetzerInnen des M1-Geländes berichten über die starre Haltung der Stadt, welche öffentliche Gelände mit Berufung auf einen fragwürdigen Gemeinderatsbeschluss von 1996 als Wagenburgstandorte grundsätzlich ausschließen will. Der offenkundig wachsende Bedarf nach günstigen, widerspenstigen und alternativen Wohn- und Kulturprojekten wird weiterhin kleingeredet. Eine Räumung der 25 WäglerInnen auf dem seit Mai 2009 besetzten Stadtgelände in der Vauban steht immer noch — und besonders nach der OB-Wahl Ende April — im Raum. Mitte April gibt es Aussichten auf weitere Verhandlungstermine. Weg mit dem ’96er Beschluss! Kommando Rhino blir!

  • Donnerstag, 18.03.2010

    Seit Monaten dauern die sozialen Unruhen gegen die Athener Regierung, die wirtschaftliche Misere, die EU und gegen die polizeiliche Repression in Griechenland an. Regelmäßig werden symbolische Institutionen angegriffen, blockiert oder besetzt. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen mit Nazis und zu Stadtguerilla-Aktionen mit Anschlägen auf Polizeiwachen, kapitalistische Infrastruktur und deren Funktionäre. Am 10. März wurde der Anarchist Lámbros Foúntas von Bullen ermordet, die behaupten, er sei bewaffnet gewesen. Die bisherigen Massenproteste mündeten am 11. März einen Generalstreik, bei dem mehrere 10.000 Menschen in diversen Städten demonstrierten und einen Rücktritt der Regierung forderten. Zur Zeit drohen Elektrizitäts-Gewerkschaften mit einem Black-Out...
    Eine ausführliche und unabhängige Berichterstattung findet ihr bei linksunten.indymedia.org:
    Januar 2010: 1 2 3 4 | Februar 2010: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | März 2010: 1 2 3 4 5 6 7 8

  • Freitag, 19.03.2010

    Am 18. März gab es in Freiburg diverse Aktionen gegen das Regime des Diktatoren Aljaksandr Lukaschenka im osteuropäischen Staat Belarus. Nieder mit dem Diktator!

  • Freitag, 19.03.2010

    Seit dem 15. März ist die vor zwei Jahren eingestellte Internetseite paris.indymedia.org wieder online erreichbar. Am Wochenende des 20. und 21. März findet in der KTS-Freiburg ein überregionales Indymedia linksunten-Treffen statt. Construire l’Autonomie? Faut „tout faire soi-même!“

  • Sonnabend, 20.03.2010

    In der KTS Freiburg findet am 20. und 21. März das 9. Treffen von Indymedia linksunten statt.

  • Sonnabend, 20.03.2010

    Im Vorfeld des, für Sonntag den 21. März geplanten Abschalt-Anti-Atom-Frühjahrsfest „Endlich abschalten!“ in Neckarwestheim am Neckar, provoziert EnBW durch den Bau einer großflächigen Werbetafel auf dem anvisierten Kundgebungsplatz. In den nächsten Monaten sind ebenfalls in Biblis und Benken (CH) Demonstrationen gegen die Atomlobby und KKW-Laufzeitverlängerungen geplant. Am 17. April wird es in der KTS Freiburg einen Anti-Atom-Summit geben, der um 16 Uhr bei Kaffee und Kuchen mit Vorträgen und Infoständen von verschiedenen AktivistInnen beginnt. Später ist eine Podiumsdiskussion von mehr und weniger radikalen Gruppen geben, die sich gegen die Nutzung der Atomenergie engagieren, bevor der Abend mit einem Anti-Atom-Solidub-dance in den ehrwürdigen Hallen der KTS endet. Im ürigen plant die EnBW ihre Aktionärs-Hauptversammlung am 29. April ab 9 Uhr in der Karlsruher Stadthalle. Atomkraft? Nein danke!

  • Sonnabend, 20.03.2010

    Der organisierte Widerstand in Griechenland nimmt zu. Am 18. März explodierte eine Brandvorrichtung vor dem Tourismus und Kulturministerium in der Soultanis Straße in Athen. Die Büros der mit staatlichen Organen eng verbundenen Nazipartei „Golden Dawn“ in der Athener Sokratous Straße wurden am 19. März in die Luft gejagt. Bei den Anschlägen gingen Warnhinweise ein, um Opfer zu vermeiden.

  • Sonntag, 21.03.2010

    In der Nacht auf den 21.03.2010 demonstrierten 100 Linksradikale in Freiburg gegen Gentrifizierung und Kapitalismus im Rahmen der aktuellen Freiraumkampgne. Die Demonstration führte an der Wohnung des Freiburger Nazikaders Jonathan Stumpf in der Wentzingerstraße 82 vorbei.
    Häuser. Plätze. Alles.
    Case. Spazi. Tutto.
    Houses. Spaces. Everything.

  • Montag, 22.03.2010

    Unser Communiqué vom 13.03.2010 über Neonazistrukturen in der Umgebung von Stuttgart wurde in drei Sprachen übersetzt. Vielen Dank an die ÜbersetzerInnen!
    deutsch | italienisch | englisch | französisch
    Bisher: 1 2 3 4 5

  • Montag, 22.03.2010

    Die Website der Autonomen Antifa Freiburg ist nach Island umgezogen. In Zukunft ist die sichere Seite unter https://www.autonome-antifa.org erreichbar. Mehr dazu demnächst...

  • Dienstag, 23.03.2010

    Am Freitag, den 26. März, treffen sich die Piusbrüder und ihre AnhängerInnen wie letztes Jahr um 17 Uhr in der Humboldtstraße. Anschließend wollen sie um 17:30 Uhr durch die Innenstadt zum Rathausplatz demonstrieren. Kommt zur Fotosafari, bewerft sie mit Kondomen oder frönt einfach nur eurer blasphemischen Grundhaltung...
    bestaunen // stören // foppen!

  • Mittwoch, 24.03.2010

    Der Pölchow-Prozess wegen des Naziüberfalls am 30. Juni 2007 nach einem Naziaufmarsch in Rostock endete mit milden Strafen für lediglich zwei der rund 120 Nazischläger, einer wurde freigesprochen. Bei dem Überfall hatten 120 Nazis 60 BesucherInnen der Fusion in einem Zug angegriffen und dabei etliche verletzt. Das Gericht konnte keine gemeinschaftliche Tat erkennen und verurteilte die beiden Nazis lediglich wegen Landfriedensbruch und einfacher Körperverletzung zu Bewährungsstrafen, obwohl sie wegen ähnlicher Taten vorbestraft waren. Die Bullen haben wie so oft im braunen Mecklenburg-Vorpommern die Nazis geschützt, indem sie Beweismaterial vorsätzlich vernichteten. Vor der Urteilsverkündung verprügelten zwei Nazis eine linke Prozessbeobachterin. Die Nazis verließen lachend den Gerichtssaal.
    Mehr: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
    Bisher: 1 2

  • Mittwoch, 24.03.2010

    Das in unserem Communiqué vom 13.03.2010 erwähnte Unternehmen „Soundland Veranstaltungstechnik“, bei dem die Kameradschaft „Stallhaus Germania“ das Equipment für ihr Pfingstkonzert ausleihen wollte, hat sich von den Nazis in einer Stellungnahme distanziert. Dem Unternehmen sei die Gesinnung seiner Kunden bei der Unterbreitung der Angebote nicht bekannt gewesen, es sei bei dem Konzert am 10.10.2009 zu keinem Vertragsabschluss gekommen und eine Zusammenarbeit mit Nazis wird für die Zukunft ausgeschlossen.
    Bisher: 1 2 3 4 5 6

  • Mittwoch, 24.03.2010

    Das Haus der Nazizeitung „Junge Freiheit“ wurde wenige Tage nach der Veröffentlichung eines Hetzartikels gegen die KTS Freiburg Ziel einer Farbattacke. Der Autor des Artikels, Felix Krautkrämer, ist Burschenschafter der KDStV Hohenstaufen Freiburg in der Röderstraße 2 und mittlerweile Anti-Antifa-Redakteur der Nazizeitung in Berlin.

  • Donnerstag, 25.03.2010

    Der SS-Mann Heinrich Boere ist am 23. März vom Landgericht Aachen wegen mehrfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 88-jährige Nazi hatte gestanden, 1944 als Mitglied des SS-Mordkommandos „Feldmeijer“ drei Zivilisten in den von den Nazis besetzten Niederlanden erschossen zu haben.
    Presse: 1 2 3 4 5 6 7

  • Freitag, 26.03.2010

    In der Nacht auf den 26. März hat die Kampagne Kulturoffensive das Geismättli in der St. Karli-Straße 13a in Luzern besetzt. Es wird zu verschiedenen kulturellen Veranstaltungen, Bauarbeiten, Cafébetrieb und einer Vollversammlung eingeladen.

  • Sonnabend, 27.03.2010

    Die Piusbruderschaft ist am 26. März mit rund 150 AnhängerInnen durch die Freiburger Innenstadt gezogen. Etwa gleich viele Linke begleiteten farbenfroh und subversiv den Umzug der Katholiken-Sekte. Der Marsch der FundamentalistInnen ist ein Skandal an sich, aber unerträglich ist die Abschlusskundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge. Nicht nur lehnt die Piusbruderschaft das 2. Vatikanische Konzil und damit die Annäherung der katholischen Kirche an andere Religionen nach dem 2. Weltkrieg — trotz der Unterstützung der Nazis durch Papst Pius XII. und die katholische Kirche — ab. Es befindet sich auch der Holocaust-Leugner Richard Williamson in den Reihen der Piusbruderschaft. Am Ende kündigten sie an, im nächsten wie schon in den letzten zehn Jahren wiederzukommen. Wir kommen auch, aber wir werden mehr!

  • Sonntag, 28.03.2010

    Die letzten Bewohnerinnen des Studentinnen-Wohnheim St. Luitgard müssen ihre Wohnungen am 1. April verlassen. Anschließend soll das Wohnheim abgerissen und die Gegend gentrifiziert werden. Bereits jetzt wurden fast alle Eingänge und Zugänge zu den Balkons vom Studierendenwerk abgeriegelt. Securities mit Hunden kontrollieren das Gebäude aus Angst vor einer Besetzung, Videokameras wurden ohne Hinweisschilder angebracht. Am Dienstag, den 30. März, laden die Studentinnen ab 20 Uhr ein zu Kino mit Popcorn und einmaligem St. Luitgard-Flair. Am Mittwoch, den 31. März, gibt es um 9 Uhr Brunch mit Musik. Keine Räumung!

  • Montag, 29.03.2010

    Am 20. März nahmen rund 2000 Personen an der Freiraumdemo für den Erhalt des Squats Rozbrat im polnischen Poznań teil. Am 26. März sollte eines der Grundstücke des besetzten Geländes zwangsversteigert werden, allerdings entschieden sich alle InteressentInnen gegen einen Kauf.
    Bisher: 1 2 3 4

  • Montag, 29.03.2010

    Am 28. März besetzten rund 200 Linke aus einer Demonstration für Ernährungsautonomie heraus eine seit fünf Jahren ungenutzte Fläche in der rue Philippe Guignard im französischen Dijon. Die Stadtverwaltung will das Gelände langfristig mit einem Öko-Stadtteil versiegeln. Mit der Erschaffung eines Gartenprojektes wollen die AktivistInnen dem Greenwashing der Behörden und der Gentrifizierungslobby entgegentreten.
    Libérons les terres: les places. les maisons. tout.

  • Dienstag, 30.03.2010

    Am 29. März wurden die ehemaligen Vorstände des Schattenparker e.V. vom Amtsgericht Freiburg freigesprochen. Ihnen war vorgeworfen worden, die unangemeldete Schattenparker-Demo am 6. Juni 2009 organisiert zu haben. Mit dem Freispruch wurde vom Gericht festgestellt, dass die Vereinsstrukturen nichts mit dem basisdemokratisch organisierten Wagenplatz zu tun haben.
    Für unkontrollierte Versammlungen!
    Bisher: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

  • Dienstag, 30.03.2010

    Das Wagenburg-Kollektiv Schwarzer Kanal ist Ende März von der Michaelkirchstraße in Berlin-Mitte auf ein neues Gelände an der Kiefholzstraße in Treptow umgezogen. In Wien hat die Wagengruppe Treibstoff einen neuen Platz an der Trabrennbahnstraße befahren, um das Ende eines auf sechs Monate befristeten Vertrages mit dem Liegenschaftsfonds gebührend abzurunden. Viva Wagenleben!

  • Mittwoch, 31.03.2010

    Das Neue Deutschland hat Kurzmeldungen zum KTS-Schlüssel in den Händen der Polizei, zur Demo gegen Gentrifizierung und zum Freispruch für die Schattenparker veröffentlicht. fudder hat über die Hausbesetzungskampagne und die Badische Zeitung ebenfalls über den Freispruch für die Schattenparker berichtet.