In der DB-Verbandszeitung „Burschenschaftliche Blätter“ 01/2025 berichten die Burschen darüber, wie sehr ihnen Antifaaktionen zusetzen: „Feindbild Burschenschaft. Angriffe der Antifa auf Verbindungshäuser und Verbandsbrüder“. In dem Artikel geht es um die direkte Aktion gegen die „Burschenschaft Ghibellinia-Leipzig Hannover“ am 14. Dezember 2024 und das parallel erschienene Relate Magazin #2, wobei die Medienreaktionen kaum Thema sind.
„Am 14. Dezember 2024 ereignete sich vor dem Haus der Hannoverschen Burschenschaft Ghibellinia-Leipzig in der Rühlmannstraße 1 in der Nordstadt von Hannover ein besonderes Schauspiel: Einen Gruppe von 30 bis 40 vermummten Personen, deren Kleidungsstil und äußeres Erscheinungsbild diese klar der Antifa-Bewegung zuordnen ließ, näherte sich dem Haus – teils zu Fuß, teils in einem Transporter.
Dort angekommen, skandierten sie lautstark Antifa-Parolen, bewarfen die Fassade mit Farbbeuteln und zündeten verbotene Pyrotechnik. Gleichzeitig verbarrikadierten einige Angreifer den Zugang zum Haus, in dem sich etwa 15 Personen aufhielten, mit Holzpalisaden von insgesamt 30 bis 40 Metern Länge, die mit ,Nazizentren dichtmachen‘ beschriftet waren. […]
Doch die Angreifer begnügten sich nicht mit diesem physischen Angriff. Wenige Tage später tauchte im Internet ein sogenanntes „Recherchedokument“ einer Antifa-Gruppe aus der Region Hannover auf. Darin wurden nahezu die gesamte Aktivitas der Burschenschaft der letzten Jahre sowie ein Teil der Altherrenschaft gezielt offengelegt – bis in ihre privatesten
Lebensbereiche hinein.“
Auch unsere Recherchen zur „Deutsche Burschenschaft“ werden für ihre inhaltliche Qualität und harten Konsequenzen gefeiert:
„Auch Publikationen mit haltlosen oder teils absurden Konstrukten, die darauf abzielen, einzelne Burschenschafter in der Öffentlichkeit zu exponieren, zu diffamieren und unter Druck zu setzen, sind alltäglich geworden – insbesondere angesichts der politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik. Eine Gruppe, die sich zuletzt mit solchen Veröffentlichungen hervorgetan hat, ist die Autonome Antifa Freiburg. […]
Während physische Angriffe bislang kaum zu ernsthaften Verletzungen führten, sind es derzeit vor allem die Doxing-Artikel, die für viele Verbandsbrüder zur größten Bedrohung werden. Die gezielte Veröffentlichung privater Informationen kann massive Konsequenzen im Berufs- und Privatleben haben. In manchen Fällen führte dies bereits zu erheblichen Einschnitten in die Lebensverhältnisse der Betroffenen.“