• Sonntag, 25.06.2017

    Am Morgen des 24. Juni wurden 14 Objekte in Thüringen und in Niedersachsen bei Razzien gegen die „Europäischen Aktion“ durchsucht. In Thüringen fanden die Durchsuchungen in Haselbach bei Sonneberg, im Erfurter und Geraer Umland und in Meiningen statt, in Niedersachsen gab es eine Durchsuchung in Göttingen. Gegen 13 Nazis, unter anderem gegen den Thüringer „Gebietsleiter“ Axel Schlimper, wird wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt, unter anderem werden ihnen bewaffnete Wehrsportübungen in Wäldern in Südthüringen vorgeworfen. Einer der Nazis wurde festgenommen, da er sich gegen die Durchsuchung gewehrt und zwei Polizisten verletzt haben soll. Bei den Razzien wurden unter anderem Schusswaffen beschlagnahmt.

  • Sonntag, 25.06.2017

    Für die Staatsanwaltschaft in Toulouse steht nach Abschluss der Ermittlungen gegen den Mörder von Rémi Fraisse vor zweieinhalb Jahren fest: Es soll keine strafrechtlichen Konsequenzen für die Bullenschweine haben. Der Mord an Rémi war nicht die Schuld des Militär-Bullen der den TNT-Granate auf den Demonstranten warf, dieser habe „keine Gewalt angewendet die geeignet sei Menschen willkürlicher Gefahr auszusetzen“. Der Anwalt des Mörders, Jean Tamalet erklärte immer wieder öffentlich, die Gewalt der Bullen sei „vollkommen verhältnismäßig“ gewesen. Nun müssen die Toulouser Ermittlungsrichter über die Empfehlung der Staatsanwaltschaft entscheiden.
    Pas de justice, pas de paix!

  • Sonnabend, 24.06.2017

    Malte Redeker hat sich gegenüber der „Rheinpfalz“ zu den Naziaktivitäten der „Hammerskins“ auf Mallorca geäußert. Gegenüber der Zeitung behauptet Redeker, dass es die „Hammerskins“ in Deutschland nicht mehr gebe und er persönlich sich aus der Naziszene zurückgezogen habe. Das ist eine glatte Lüge, denn erst am 17. Juni veranstaltete Redekers Chapter ein jährliches Event, an dem auch die anderen deutschen Chapter der „Hammerskins“ teilnahmen. Das Sommerfest mit Live-Konzert fand auf dem Privatgelände des Hammerskins Robert Kiefer an der Rue du temple in 57720 Volmunster im Département Moselle statt, kurz hinter der französischen Grenze zum Saarland.

  • Freitag, 23.06.2017

    Gerade hat das Oberlandesgericht Münster die Vorratsdatenspeicherung, die eigentlich am 1. Juli hätte in Kraft treten sollen, als Verstoß gegen Europarecht gekippt, da beschließt die Regierung die Legalisierung staatlichen Hackens. Euphemistisch „Staatstrojaner“ genannt, geht es unter anderem darum, bislang unbekannte Sicherheitslücken zu finden oder zu kaufen und diese anschließend zum Hacken von Rechnern Beschuldigter in Strafverfahren zu nutzen.

  • Donnerstag, 22.06.2017

    Am Freitag, den 23. Juni, beginnnt um 18 Uhr im KG 1 im Raum 1015 der Universität Freiburg eine Podiumsdiskussion anlässlich des 40. Geburtstags von Radio Dreyeckland eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Gegenöffentlichkeit in Zeiten von Fake News und Lügenpresse“. Es diskutieren unter anderem der Ex-RDLer Georg Restle, Redaktionsleiter des ARD-Magazins Monitor, der freie Journalist Peter Nowak (Jungle World, taz, Heise, Analyse und Kritik etc.) und Alex Körner vom freien Radio Corax.

  • Mittwoch, 21.06.2017

    Der G20 EA hat angefangen Pressemitteilungen gegen die Repression rund um den G20-Gipfel zu veröffentlichen. Als erstes wurde die Demoverbotszone – die am 21. Juli gerichtlich gekippt wurde – und die die Gefangenensammelstelle der Polizei kritisiert.

  • Dienstag, 20.06.2017

    In der KTS wird am 26. Juli um 19 Uhr über den „ich-bezogenen, irrationalen und monistisch denkenden Demagogen“ Martin Luther. Unter dem Titel „500 Jahre Sexismus, Antisemitismus und Obrigkeitshörigkeit: Martin Luther – ein großer Deutscher!“ wird damit dem Hype zum 500. Jubiläum des sogenannten Thesenanschlags aus linksradikaler Sicht Rechnung getragen.

  • Montag, 19.06.2017

    In Freiburg gab es in der Nacht auf den 18. Juni eine Nachttanzdemo, an der sich 800 Menschen beteiligte. Es wurden Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum, mehr Freiräume für Outdoorraves und weniger Geld für Luxusprojekte gefordert. Heute tanz ich, morgen G20!

  • Montag, 19.06.2017

    Auf Indymedia linksunten wurde das Protokoll der Whatsapp-Gruppe der AfD Sachsen-Anhalt von Februar bis Mai 2017 geleakt.

  • Sonntag, 18.06.2017

    Die Faschistin Ester Seitz hat für den 15. Juli den letzten Aufmarsch von „Karlsruhe wehrt sich“ angekündigt: „So, wie ich das sehe, können wir eigentlich nichts mehr machen.“ Das Karlsruher Netzwerk gegen Rechts hat ein Dossier zum Abgesang auf die Nazigruppe veröffentlicht.

  • Sonnabend, 17.06.2017

    In Berlin scheiterten die „Identitären“ mit ihrem „bundesweiten“ Aufmarsch, an dem sich gerade 500 Nazis beteiligten, nach 500 Metern an linken Blockaden.
    Indyberichte & Fotos: 1 2

  • Sonnabend, 17.06.2017

    Der Nazi Jonathan Stumpf studiert zur Zeit im rumänischen Cluj-Napoca.

  • Freitag, 16.06.2017

    Wikileaks hat ein weiteres CIA-Geheimprogramm aufgedeckt. Seit mehr als 10 Jahren hackt die CIA Router und infiziert sie mit Schadsoftware, um sie abzuhören und fernzusteuern. Es sind 25 Router-Typen bekannt, auf denen CherryBlossom läuft, allerdings wird die Gesamtzahl auf über 100 geschätzt. Dabei ist zu beachten, dass die Dokumente bereits 10 Jahre alt sind – in der IT-Welt eine halbe Ewigkeit.

  • Donnerstag, 15.06.2017

    Am Freitag, den 23. Juni, liest Mo Asumang in der Adolf-Reichwein-Schule in der Buggingerstraße 83 in Weingarten aus ihrem Buch „Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“. Um 19 Uhr wird zuerst der Film „Die Arier“ gezeigt, anschließend folgt die Lesung mit Diskussion. Der Anlass für die Veranstaltung ist der Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl am 13.03.2016, bei die Partei in Weingarten mehr als 20% der Stimmen erhielt.
    Am 23. Juni wurde kurzfristig bekannt, dass die Veranstaltung ausfällt – wegen Sturmwarnung fliegen keine Flugzeuge.

  • Mittwoch, 14.06.2017

    In Lyon hat die lokale Sektion der Naziorganisation „Groupe Union Defense“ (GUD) unter Steven Bissuel am 27. Mai nach dem Vorbild von CasaPound Italia ein Haus in der rue du Port-du-Temple 18 besetzt. Das besetzte Haus „Bastion Social“ wurde am 13. Juni durch die Bullen geräumt.

  • Dienstag, 13.06.2017

    Zur Zeit gibt es Diskussionen um den Film „Im inneren Kreis“ zur Bespitzelung der linken Szene in Hamburg durch die enttarnten Undercover-Polizistinnen Iris Plate, Maria Böhmichen und Astrid Oppermann. Die taz und die Süddeutsche Zeitung berichteten über den Film, der in Freiburg am Samstag, den 24. Juni, um 19:30 Uhr in Anwesenheit der FilmemacherInnen Claudia Morar und Hannes Obens im Kommunalen Kino gezeigt wird.

  • Montag, 12.06.2017

    In Mecklenburg-Vorpommern gab es mehrere Naziangriffe. Am 8. Juni wurde die „Burg“ in Burg Stargard vor einem Punkkonzert von Nazis mit Buttersäure angegriffen. In der Nacht auf den 10. Juni wurde der „Demokratiebahnhof Anklam“ mit Farbe und Brandsätzen attackiert. Am Mittwoch, den 14. Juni wird es um 18 Uhr eine Solidaritätsdemonstration auf dem Greifswalder Marktplatz geben.

  • Sonntag, 11.06.2017

    Hammerskins um Malte Redeker haben am 9. Juni für einen Eklat in El Arenal auf Mallorca gesorgt. In der Machokneipe „Bierkönig“ zeigten sie eine Reichskriegsflagge und wurden dafür vom Publikum ausgebuht und schließlich rausgeworfen. Viele der Nazis stammen aus der Rhein-Neckar-Region. Der Braunschweiger Türsteher Dennis Kiebitz ist wegen der Aktion mittlerweile arbeitslos.

  • Sonnabend, 10.06.2017

    Hamburg sehen solange es noch steht“ gilt gerade mal noch für vier Wochen und allseits wird sich mit Trainings, Demos und Aktionen auf den internationalen antikapitalistischen Protest in der Hafenstadt eingestimmt.
    Im aktuellen Juni-Koraktor (PDF) ist ein Teil der Mobilisierungsaufrufe zum G20-Widerstand zusammengetragen worden. Überregional bereiten sich Antirepressions- (1 2 3 4 5), Sani-, Camp-(1 2) und Medienorganisationen auf das Event vor. Die militante Kampagne geht munter weiter, unter anderem wurden in Hamburg die Deutsch Afrika Linien (DAL) und das südafrikanische Honorarkonsulat gesmashed - Als Beitrag zur Mobilisierung gegen die G20-African-Partenership-Konferenz und Aktionstagen in Berlin. Von Weilheim bis Madrid gab es in den letzten Wochen symbolische Brandanschläge auf die Bullen mit Bezug zum angekündigten Groß-Riot im Juli. Das Bündnis G20? We`ll come united! hat einen Aufruf gegen die Spaltung und Kriminalisierung der Proteste veröffentlicht. Ein Hamburger Gericht ordnete an, die Stadt solle dem Camp eine Genehmigung erteilen.
    Am 5. und 6. Juli findet vor der antikapitalistischen Vorabend-Auftaktdemo in der Hafenstraße ein internationaler Gipfel für globale Solidarität statt.
    Die Bullen wollen derweil eine 38 Quadratkilometer Demoverbotszone eingerichtet sehen.
    Am 10. und 11. Juni findet in der KTS Freiburg ein letztes Trainingswochenende zur Vorbereitung statt.
    Welcome to Hell!

  • Freitag, 09.06.2017

    Anfang Juni wurde bekannt, dass mehr als ein Drittel aller finnischen PolizistInnen Mitglied einer rassistischen Facebookgruppe sind, in der sie unter anderem mit ihrer eigentlich verbotenen, aber trotzdem praktizierten Methode des „Racial Profiling“ prahlen, rechtsradikale Hetze verbreiten und über Kennzeichnungsmethoden von „Ausländern“ mittels Armbinden diskutieren.

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    Am 15. Februar 2017 gab es um 14:10 Uhr einen Naziüberfall auf das NeedfulthinxX in der Klarastraße 9 im Freiburger Stadtteil Stühlinger. Der Nazi Gordon Braganza betrat um 14:10 Uhr mit einem Kampfhund und seiner Partnerin Vanessa Dischinger sowie deren Tochter im Teenager-Alter den Laden, während eine weitere Teenagerin vor dem Laden Schmiere stand. Die drei bedrohten, bedrängten und beleidigten die Ladeninhaberin. Vanessa Dischinger versetzte der Ladeninhaberin einen Fauststoß ins Gesicht, so dass diese verletzt zu Boden ging. Bis wir anfingen den Vorfall zu recherchieren gab es beschämend wenig Reaktionen auf den Angriff. Die Freiburger Polizei versucht den Angriff herunterzuspielen und zu entpolitisieren, obwohl Braganza weiter offen mit Schlagstock und Kampfhund in Militärkleidung durch den Stühlinger läuft und eine konkrete Bedrohung für Linke und MigrantInnen ist. Vor wenigen Tagen erhielt die Betreiberin des NeedfulthinxX eine anonyme Morddrohung gegen sich und ihre Kinder.

    Das NeedfulthinxX ist seit zehn Jahren die erste Adresse für Gothic- und Punk-Utensilien und sowohl die Betreiberin als auch ihre Kundschaft sind bekannt für ihre antifaschistische Haltung. Gordon Braganza war dies offensichtlich ein Dorn im Auge, weshalb er mehrfach in T-Shirts der Naziband „Landser“ und „German Defense League“ provozierend am Laden vorbei lief. Eines Tages bekam er von der Betreiberin des NeedfulthinxX und einem Kunden eine deutliche Ansage, dass Nazis in Freiburg nicht willkommen seien. Vanessa Dischinger bezog sich bei ihrem Angriff an jenem Mittwoch im Februar auf eben diesen Vorfall und forderte, dass die Ladenbesitzerin sich zurückhalten und ihren Nazifreund in Ruhe lassen solle.

    Als sich die Betreiberin nicht einschüchtern ließ, drängten Branganza, Dischinger und ihre Tochter sie in einen Kleiderständer. Braganza drohte, die Betreiberin mit der Hundeleine zu schlagen und ließ den Hund auf die Hinterläufe gehen. Nach etlichen Beleidigungen verließen die drei den Laden und entfernten sich mit einer Teenagerin in Richtung Lehener Straße. Die Ladenbesitzerin ging hinterher, um zu schauen, wohin die AngreiferInnen gingen. Als Braganza dies bemerkte, forderte er seine Partnerin auf: „Schlag du ihr auf die Fresse!“ Daraufhin versetzte Vanessa Dischinger der Betreiberin einen Fauststoß ins Gesicht, was zu einem Hämatom, einer Schwellung am Auge, einem Schleudertrauma und mehreren Stunden in der Notaufnahme führte. Vor wenigen Tagen erhielt die Ladenbesitzerin eine anonyme Droh-SMS, in der sie und ihre Kinder mit dem Tod bedroht wurden.

    Gordon Braganza ist noch immer im Stühlinger gemeldet, während Vanessa Dischinger obdachlos sein soll. Abgesehen von seiner dunklen Hautfarbe entsprechen die beiden dem Stereotyp eines Schläger-Nazipärchens: dumm, ignorant, brutal und menschenverachtend. Beide stellen den Großteil ihres oberflächlichen Lebens wie auch Braganzas dilettantische Tätowierungen auf Facebook zur Schau. Braganzas Likes und Kommentare spiegeln wider, was Freiburg an abstoßenden Facebook-Inhalten in den letzten Jahren hervorgebracht hat: von der „Bürgerwehr Freiburg“ über die rassistische „Nein zum Heim in Freiburg“-Kampagne bis zur Seite von Jan Zimmermann, dem Vorsitzenden des NPD-Kreisverbands Breisgau. Braganza veröffentlicht auf Facebook militaristische, rassistische und den Nationalsozialismus verherrlichende Kommentare und Bilder und präsentiert sich selbst mit Nazitattoos und Schusswaffen in der Hand.

    Freiburgs Umgang mit Nazigewalt

    Bisher gibt es keine öffentlichen Reaktionen auf den Naziangriff. Die Stadtverwaltung wurde zwar darauf hingewiesen, dass Gordon Braganza seinen Kampfhund, einen Rottweiler namens „Wotan“, als Waffe eingesetzt hat. Die Reaktion war ernüchternd: Allenfalls könne geprüft werden, ob eine Maulkorbpflicht angebracht sei. Aber auch von solchen ersten Auflagen hin zur Wegnahme des Hundes ist mittlerweile keine Rede mehr, die Stadtverwaltung schweigt seit Wochen. Stattdessen wurde das Personal der Polizei aufgestockt, eine neue Stadtpolizei eingeführt, eine Videoüberwachung gegen alle eingeführt und eine „Sicherheitspartnerschaft“ zwischen Stadt und Land beschlossen. Ihr Name: „Sicherer Alltag”.

    Obwohl die Polizei ein Ermittlungsverfahren einleitete, gab sie keine Pressemitteilung heraus. Dieses Vorgehen ist ungewöhnlich, weil die Freiburger Polizei speziell im Stühlinger selbst bei Kleinkriminalität darauf abzielt öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Auf Nachfrage der Badischen Zeitung, die bereits kurz nach dem Angriff kontaktiert wurde, verharmloste die Polizei zudem das Ausmaß der physischen und psychischen Gewalt. Außerdem wurde das Motiv des Angriffs verschwiegen und der gesamte Vorfall damit entpolitisiert. Die Freiburger Polizei erreichte damit, dass der Naziangriff in der Presse bisher nicht thematisiert wurde.

    Die Betreiberin des Ladens informierte in den Wochen nach dem Angriff mehrere politische Organisationen, was jedoch nicht zu der von ihr gewünschten öffentlichen Unterstützung führte. Zumindest die lokale SPD hat sich nach anfänglicher Zurückhaltung inzwischen klar und deutlich mit der Betreiberin des NeedfulthinxX solidarisiert. Marko Glaubitz, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stühlinger, schrieb uns in einem Statement dazu: „Die SPD Stühlinger verurteilt jede Form von rechtsradikaler und faschistischer Gesinnung und Gewalt. Es bestürzt mich zu erfahren, dass es solch einen Übergriff in unserem Stadtteil gab und dass ich erst jetzt davon erfahre. Wir solidarisieren uns mit der Besitzerin des Ladens, die in ihrem Geschäft am helllichten Tage angegriffen wurde.“

    Wir rufen zu mehr aktiven Solidarisierungen mit dem NeedfulthinxX auf: Geht in die Klarastraße und sprecht mit der Betreiberin! Zeigt ihr, dass sie in Freiburg mit Nazigewalt nicht alleine gelassen wird! Veröffentlicht ein Statement und erklärt euch solidarisch! Wenn ihr Braganza und Dischinger seht, macht ihnen unmissverständlich klar, dass rechte Gewalt Konsequenzen hat!

    Autonome Antifa Freiburg


    Update vom 08.05.2017


    Communiqué mit Fotos auf Indymedia linksunten