Die taz berichtete am 23. Februar 2026 über Repression nach einer Demonstration für den von Bullen erschossenen Lorenz am 8. November 2025 im niedersächsischen Oldenburg. Dort wurde „in der Nacht auf Ostersonntag 2025, [der] 21-jährige Lorenz A. mit mehreren Schüssen von hinten getötet. A. hatte nach einer Auseinandersetzung vor einer Bar fliehen wollen, so die Auffassung der Staatsanwaltschaft. Dabei habe der Polizist ,irrtümlich‘ angenommen, dass A. ihn mit einem Messer angreife. Die Behörde hat im November Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Laut NDR ist eine Überlastung des Gerichts für die Verzögerung verantwortlich.“
Auf der Demonstration wurde einem rechten Streamer ein Bein gebrochen und nun laufen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung – gegen die Presse. Die taz schreibt: „Bei dem Fotojournalisten Leon Enrique Montero, der für die taz zu diesem Text fotografiert hat, hat die Polizei Hannover in der vorvergangenen Woche eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei wurden Speichermedien, Telefone und Computer beschlagnahmt und Montero selbst erkennungdienstlich behandelt.“ Die taz spricht von einem „erheblichen Eingriff in die Pressefreiheit“.