Der niederländische Nazi Thomas Deveson wurde am 26. Februar 2026 von der Rechtbank Rotterdam zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, davon ein Jahr auf Bewährung (Az. ECLI:NL:RBROT:2026:1897). Der Prozess gegen den 25-jährigen Studenten fand am 5. Februar vor dem Rotterdamer Gericht am Wilhelminaplein statt. Angeklagt wegen Terrorismus, wurden Deveson schließlich nur wegen Waffenbesitzes verurteilt.
Der niederländische Geheimdienst hatte Deveson abgehört und mitbekommen, dass er über die Ermordung von Antifas sprach. Bei einer anschließenden Razzia im August 2025 wurden haufenweise illegale Waffen, Munition, Bestandteile von Sprengstoff und Nazipropaganda bei ihm gefunden.
Deveson hat eine führende Rolle im „Geuzenbond“ inne, einer „identitären“ Nazigruppe aus Flandern. Außerdem ist er Mitglied in der Nijmegener Korporation „Groot-Nederlandse Studentenvereniging‘“ (GNSV). Zudem hat Deveson gute Kontakte zu anderen europäischen „Identitären“. Am 17. Mai 2025 nahm er am „Remigrationsgipfel“ in Mailand teil.
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