Während die AfD in Deutschland keine Kontaktbeschränkungen zu „Burschenschaften“ kennt, ist zumindest rein formal ein Abgrenzungsbeschluss zu prominenten „Identitären“ in Kraft. In Österreich gibt es diese „freiwillige Selbstbeschränkung“ nicht. Dort kooperiert die FPÖ ganz offen mit Kadern der „Identitären Bewegung“ – „auf dem Haus“ einer „Burschenschaft“.
Die antifaschistische Rechercheseite „Stoppt die Rechten“ hat am 16. März 2026 über einen gemeinsamen Auftritt des Tiroler FPÖ-Politikers Fabian Walch mit dem „Identitären“-Kader Christoph Albert berichtet. Die Veranstaltung fand am 14. März im Haus der „Burschenschaft Cruxia Leoben“ in der „Deutschen Burschenschaft“ statt. Das Thema der Vortragenden: „Der erste Weltkrieg und die konservative Revolution“.
Walch ist Innsbrucker FPÖ-Gemeinderat und nach einem zeitgleichen Artikel in der „Tiroler Tageszeitung“ gab es Rücktrittsforderungen von SPÖ und Grünen, wie der ORF am 17. März berichtete. Walch und seiner Tiroler FPÖ unter Obmann Markus Abwerzger ignorierten die Forderungen.