In Brüssel entlud sich am 4. Juni 2026 die Wut über Kürzungen im französischsprachigen Bildungswesen in Blockaden, Straßenschlachten und wilder Zerstörung. Massen empörter und dennoch enthusiastischer Menschen befeuerten die Barrikaden. Der Frust und die Lust an der Zerstörung waren durch das viele Feuerwerk unüberhörbar und durch den dichten, schwarzen Rauch weithin sichtbar.
Die belgische Nachrichtenagentur Belga schrelbt über die geplanten Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro:
„Valérie Glatigny, Bildungsministerin der französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens, hat weitreichende Reformen vorgeschlagen, um diese Einsparungen zu erzielen. Der Plan sieht Kürzungen bei Schulmaterialien, eine drastische Erhöhung der Studiengebühren und die Abschaffung unbefristeter Anstellungen im Bildungssektor vor. Lehrer der Sekundarstufe I und II sollen zudem zukünftig 22 statt 20 Stunden pro Woche unterrichten – ohne Gehaltserhöhung.“
Gleichzeitig stiegen die belgischen Militärausgaben um 59% auf 12,5 Milliarden Euro. Die Kürzungen im Bildungswesen wurden am Abend beschlossen.