Am 6. Juni fand in Heidenheim der 22. Landesparteitag der AfD Baden-Württemberg statt, an einer Gegendemo beteiligten sich etwa 500 Menschen. Wenig überraschend bestätigten die AfD-Delegierten Markus Frohnmaier als Landesvorsitzenden, sein Stellvertreter bleibt mit deutlich schlechterem Wahlergebnis Emil Sänze. Weitere Vorstandsmitglieder sind Martin Hess, Marc Bernhard, Ruben Rupp und Lars Haise. Zum Schatzmeister wurde Andreas Auer gewählt, Rainer Podeswa zu seinem Stellvertreter. Schriftführer ist Stephan Köthe und Beisitzer sind Martin Rothweiler, Michael Blos, Joachim Kuhs und Jürgen Kögel. Die männerbündelnde Einigkeit wurde durch ein Hakenkreuz aus veganem Mett mit der Aufschrift „Vorsicht vor der NSAFD“ gestört, platziert durch das Zentrum für politische Schönheit auf dem Hotel-Frühstücksbuffet der AfD.
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Am 14. Juni gründeten die Nachwuchs-Nazis der AfD in Donzdorf den baden-württembergischen Landesverband der JA-Nachfolgeorganisation „Generation Deutschland“, um die 750 Antifaschist*innen gingen dagegen auf die Straße. Anders als vom Landesvorstand gewünscht wurde nicht der rassistische Bulle Chris Hegel (38 Stimmen) zum Landesvorsitzenden gewählt, sondern Benjamin Götz aus Ilshofen (40 Stimmen). Stellvertretende Sprecher wurden Maximilian Gerner und Tim Demuth, „Finanzbeauftrage“ wurden der Freiburger AfD-Nazi Karl Schwarz und sein Stellvertreter Samuel Kaufmann, Sohn des AfD-MdB Malte Kaufmann. Zu Beisitzern wählten die 81 Stimmberechtigten Dennis Wittmann und Marco Rohn.
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