16.03.2025 | AAF-Meldung | Sieg Heil from Mannheim |
05.03.2025 | AAF-Meldung | Mannheimer Mörder mit Nazivergangenheit |
23.01.2025 | Coburger Tageblatt | Vorfall in Freiburg: Ehemaliges CC-Mitglied wegen „Heil Hitler“-Ruf verurteilt |
23.01.2025 | AAF-Meldung | Welcher Nazi lügt? |
22.01.2025 | AAF-Meldung | Freiburger Amtsgericht verurteilt Berliner Nazilandser |
22.01.2025 | Coburger Neue Presse | „Heil Hitler“-Rufe in Freiburg: Gericht urteilt schärfer als Coburger Convent |
22.01.2025 | Badische Zeitung | Amtsgericht: 26-Jähriger in Freiburg wegen „Heil Hitler“-Rufen bei zwei Studentenverbindungen verurteilt |
15.01.2025 | AAF-Meldung | Interview zu Studentenverbindungen |
15.01.2025 | taz-Blog linkslaut | Deutsche Studentenverbindungen: „Viele sind reaktionär, rassistisch und Teil der deutschen Naziszene“ |
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Kampf dem Coburger Convent
Antifakampagne gegen den CC 2025
Für ein Recht auf Asyl
Antirakampagne 2024
Der Tradition keine Zukunft
Communiqué vom 28. Juni 202417.03.2025 AAF-Meldung Zur falschen Zeit am falschen Ort? 16.03.2025 n-tv Erfolg hängt von Wohnort ab: „Damit werden Asylanträge in Deutschland zur Lotterie“ 15.03.2025 BILD (Archiv) Früher arbeitete sie für Höcke: AfD-Frau kriegt Posten bei Wagenknechts Stasi-Minister 07.01.2025 taz Rechter Richter Bengt Fuchs: Vom Geschassten zum Boss 30.12.2024 AIB 144 Rechter Turnerschafter als Asylrichter? 20.12.2024 BILD (Archiv) Obwohl der Staatsanwalt gegen ihn ermittelt: Chefposten für AfD-nahen Richter in CDU-Ministerium 19.12.2024 AAF-Meldung Thüringer Rochade 18.12.2024 Ostthüringer Zeitung/dpa Geraer Richter soll nach Rassismus-Vorwürfen Referatsleiter im Justizministerium werden 18.12.2024 MDR/Tagesschau Nach Rassismusvorwürfen: Umstrittener Asylrichter bekommt leitende Funktion im Ministerium 10.12.2024 Uni Konstanz Zur falschen Zeit am falschen Ort? Administrative Ungleichbehandlung in der deutschen Justiz und Verwaltung 19.09.2024 AAF-Meldung Asylrichter weggebengt 18.09.2024 MDR/Tagesschau Justiz: Geraer Richter nach Rassismusvorwürfen weiter außer Dienst 18.09.2024 Spiegel Vizepräsident am Verwaltungsgericht Gera: Geraer Richter fällt nach Rassismusvorwürfen aktuell keine Urteile 18.09.2024 Süddeutsche Zeitung/dpa Disziplinarverfahren: Geraer Richter fällt nach Vorwürfen aktuell keine Urteile 14.09.2024 AAF-Meldung Bei vernünftiger Würdigung aller Umstände befangen 09.09.2024 Verfassungsblog Institutioneller Rassismus in der Justiz 04.09.2024 AAF-Meldung Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen 28.08.2024 Verfassungsblog Freies Ermessen im Freistaat Thüringen? 06.08.2024 AAF-Meldung Das Ziel rechtfertigt die Mittel 05.08.2024 taz Rassismusvorwürfe gegen Richter: Anzeige wegen Volksverhetzung 02.08.2024 MDR/Tagesschau Nach Rassismus-Vorwürfen gegen Geraer Richter: Zwei Verfahren laufen zur Aufklärung 01.08.2024 Deutschlandfunk Justiz – Was auf Rassismus-Vorwürfe gegen einen Geraer Asylrichter folgt 01.08.2024 Die Linke (Thüringen) König-Preuss: Suspendierung von rassistischem Richter notwendig 27.07.2024 Leipziger Volkszeitung Rassismus-Vorwürfe: Geraer Asyl-Richter bekommt anderen Bereich und ein Disziplinarverfahren 25.07.2024 AAF-Meldung Bekannt wie ein Bengt Fuchs 24.07.2024 MDR Thüringen Journal Ermittlungen gegen Geraer Richter 24.07.2024 ARD Mittagsmagazin (1:07:35) Rassismus-Vorwürfe: Warum einem Richter in Gera ein Disziplinarverfahren droht 23.07.2024 The Telegraph Asylum judge accused of racist and homophobic comments 23.07.2024 BILD (Archiv) Krasse Vorwürfe am Verwaltungsgericht Gera: Asyl-Richter soll gegen Ausländer gehetzt haben 23.07.2024 Neues Deutschland Alter Herr mit Internetschwäche 23.07.2024 MDR Nachrichten in Leichter Sprache: Ein Richter aus Gera hat wahrscheinlich rassistische E-Mails von seinem Büro aus verschickt 23.07.2024 AAF-Meldung bfuchs@vgge.thueringen.de 22.07.2024 taz Rassismusvorwürfe gegen Richter: Zweifel an Unabhängigkeit wachsen 22.07.2024 MDR/Tagesschau Vorwürfe: Geraer Richter nutzte offenbar Dienst-Mailadresse für rassistische Kommentare 22.07.2024 Spiegel Extreme Rechte: Wie eine E-Mail-Adresse einen AfD-nahen Richter in Erklärungsnot bringt 17.07.2024 Die Linke (Bundestag) Clara Anne Bünger auf X über den rechten Richter Bengt Fuchs 15.07.2024 Neues Deutschland Ein Drittel aller Asylanträge im Vorjahr abgelehnt 15.07.2024 Jungle World Rechtsextreme in Uniform 14.07.2024 Migazin Gera: Disziplinarverfahren gegen Asyl-Richter wegen Rassismus 13.07.2024 Legal Tribune Online Podcast „Die Rechtslage“: Rassismus eines Asylrichters? 13.07.2024 AAF-Meldung Für ein Recht auf Asyl 12.07.2024 Pro Asyl Gefahr von rechten Richtern für Geflüchtete 12.07.2024 Gerda aus Gera Vorwürfe & Urteile: Ein Richter und seine Internetaktivitäten im Fokus 12.07.2024 Thüringen24 Thüringen: Es hagelt weitere Konsequenzen für Asyl-Richter! Heftig, was ihm jetzt droht 11.07.2024 AAF-Meldung Niemand muss Richter sein 11.07.2024 Ostthüringer Zeitung/dpa Disziplinarverfahren gegen Richter in Gera eingeleitet 10.07.2024 MDR/Tagesschau Nach Rassismus-Vorwürfen: Disziplinarverfahren gegen Geraer Richter eingeleitet 10.07.2024 Legal Tribune Online Umstrittener Vizepräsident des VG Gera Disziplinarverfahren gegen Richter Bengt Fuchs 10.07.2024 Thüringen24 Thüringen: Rassismus-Skandal um Asyl-Richter! Gericht zieht erste Konsequenzen 09.07.2024 Spiegel Juristen mit kriminellen Neigungen: Recht brechen statt Recht sprechen 09.07.2024 AAF-Meldung Keine Kompromisse, das volle Programm 09.07.2024 MDR Nachrichten in leichter Sprache: Ein Richter in Gera darf sich jetzt nicht mehr um Asyl-Anträge kümmern 09.07.2024 taz Nach Rassismusvorwürfen: Richter aus Asylverfahren abgezogen 08.07.2024 Spiegel Rassismusvorwurf: Richter in Gera aus Asylverfahren abgezogen 08.07.2024 Tag24/dpa Rassistische Kommentare verfasst? Richter darf keine Asylverfahren mehr bearbeiten 08.07.2024 MDR/Tagesschau Nach Rassismus-Vorwürfen: Richter aus Gera nicht mehr für Asylverfahren zuständig 08.07.2024 Legal Tribune Online Nach Rassismus-Vorwürfen am VG Gera: Richter Bengt Fuchs darf keine Asylverfahren mehr betreuen 07.07.2024 taz Rechte Richter und Burschenschaften: Justizministerium prüft Vorwürfe 07.07.2024 Thüringen24 Thüringen: Rassismus, Hass und Hetze? Bericht mit schweren Vorwürfen gegen Richter 06.07.2024 AAF-Meldung Du hast den Farbfilm vergessen 05.07.2024 Die Grünen (Thüringen) Rassismus und Homophobie dürfen auch in der Justiz keinen Platz haben 05.07.2024 Antenne Thüringen/dpa Ministerium prüft Vorwürfe gegen Richter 05.07.2024 MDR Das Korporierten-Leak: Geraer Asylrichter mit rassistischem Hass im Netz? 28.06.2024 Die Linke (Thüringen) König-Preuss fordert Konsequenzen für mutmaßlich rassistischen Richter in Gera 28.06.2024 AAF-Meldung Wie unsere Tiefquart sitzt 28.06.2024 Legal Tribune Online Rassismus-Vorwürfe gegen den Vizepräsidenten des VG Gera: „Derlei vulgäre Äußerungen habe ich nicht getan“ 28.06.2024 taz Rechte Richter und Burschenschaften: Der Alte Herr und das Netz 28.06.2024 AAF-Communiqué Der Tradition keine Zukunft Coburger Herbstdebatte
Pressekampagne gegen den CC im November 2024
Habel-Studie vom 1. November 2024
04.12.2024 AAF Ist auch irgendwann wieder Pfingsten 02.12.2024 FT Fußnoten und Coburger Ehrenmal: Auch Historiker kritisiert CC-Studie von Habel 01.12.2024 AAF Coburger Quellenkritik 01.12.2024 NP „Nicht wissenschaftlich“: Stadtheimatpfleger distanziert sich von CC-Studie 30.11.2024 R1 Debatte um den Coburger Convent 30.11.2024 NP Coburger Convent-Studie: Habel wehrt sich gegen „Kritik ohne Belege“ 30.11.2024 CT Coburger Convent: „Unseriös“? Wissenschaftler weist Vorwürfe von Hartan zurück 29.11.2024 AAF Zu Gast bei Nazis 29.11.2024 NP Stadtratsantrag der Grünen: Große Diskussion ums CC-Ehrenmal 28.11.2024 CT Im Coburger Hofgarten: Ein Denkmal im Kreuzfeuer 28.11.2024 NP Convent widerspricht: CC: Studie ist „nicht wissenschaftlich“ 26.11.2024 NP Leserbrief: Mit Menschen reden statt über sie 26.11.2024 AAF Korporierte Schlussstrichmentalität 24.11.2024 AAF Die Zeiten haben sich gewandelt 23.11.2024 FT Militaristisch und undemokratisch 21.11.2024 AAF Beim Stadtbesetzen erwischt 20.11.2024 NP Studie über den CC: „Der Coburger Convent besetzt die Stadt“ 18.11.2024 NP Wer beherrscht die Stadt? 16.11.2024 AAF Der CC in der Defensive 15.11.2024 NP Coburger Convent: Neue Debatte ums Ehrenmal 14.11.2024 AAF Coburger Herbstoffensive 13.11.2024 NP Coburger Convent: Ein bisschen Gnade für reuige Landsmänner 12.11.2024 CT Ehrenmal im Hofgarten: Coburgs Grüne fordern das Entfernen von zwei Plaketten 11.11.2024 AAF Alles wie immer 06.11.2024 AAF Die Geschichte ist nicht vergangen 05.11.2024 AIB Coburg: "CC Ade" 04.11.2024 AAF Beim Nazibegnadigen erwischt 04.11.2024 NP Coburger Convent: Gnade für Landsmänner nach Nazi-Vorfällen? 03.11.2024 AAF Wird angenommen 03.11.2024 AAF Wird nicht angenommen 02.11.2024 AAF Demut wird goutiert 01.11.2024 AAF Gnade vor Antifaschismus -
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Sonntag, 16.03.2025
Am Rosenmontag, dem 3. März 2025, verübte der Nazi Alexander Scheuermann einen Anschlag in Mannheim mit einem Auto als Waffe. Er fuhr mit seinem Kleinwagen in eine Menschenmenge auf den Planken in der Mannheimer Innenstadt, wo gerade ein Fasnachtsmarkt stattfand.
Scheuermann tötete eine 83-jährige Frau und einen 54-jährigen Mann und verletzte vierzehn Menschen zum Teil schwer. Ein Taxifahrer verfolgte den Täter und versperrten ihm in einer Sackgasse die Weiterfahrt. Der Täter schoss mit einer Schreckschusspistole, floh zu Fuß weiter und schoss sich bei seiner Festnahme durch die Polizei selbst in den Mund. Seitdem schweigt Alexander Scheuermann.
Noch während der Durchsuchung der Wohnung des Täters schloss der Mannheimer Oberstaatsanwalt Romeo Schüssler auf einer Pressekonferenz einen politischen Hintergrund aus:
„Wir haben uns dann schnell darauf konzentriert, zum Hintergrund dieser Tat Erkenntnisse zu gewinnen, zur Motivationslage des Täters. Am Anfang war es noch nicht klar, ob es sich um einen extremistischen Täter handelt oder ob ein politisches Motiv vorliegt. Nach bisherigen Erkenntnissen können wir ausschließen, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handelt. Wir haben vielmehr konkrete Anhaltspunkte auf eine psychische Erkrankung des Täters.“
Diese frühe Festlegung auf ein Motiv durch die Polizei führte in der Folge zu einer Forderung nach einem Register für psychisch Kranke – eine proaktive Hilfestellung für die „Euthanasie“-Politik kommender Naziregierungen. Thomas Strobl, CDU-Innenminister mit Schmiss im Gesicht, da „Alter Herr“ der „Alten Leipziger Landmannschaft Afrania zu Heidelberg“ im „Coburger Convent“, will das Thema „Stigmatisierung psychisch Kranker“ bundesweit vorantreiben:
„Innenminister Thomas Strobl wird den Umgang mit psychisch auffälligen Menschen, die potenziell gefährlich sind oder werden könnten, in die nächste Innenministerkonferenz (IMK) einbringen und dort mit den Innenministerinnen und Innenministern besprechen.“
Scheuermanns Verurteilung wegen des „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“ auf Facebook aufgrund seines „Sieg Heil from Germany“ unter einem Bild von Adolf Hitler in Uniform mit Hakenkreuzbinde erwähnte Schüssler auf eine Art, die einer Lüge gleichkommt:
„Der Täter war bisher nicht in nennenswertem Umfang strafrechtlich in Erscheinung getreten. Und wir haben wie gesagt keinerlei Anhaltspunkte bislang, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handelt. […] Der Täter hat ein paar Vorstrafen, die zum Teil aber lang zurückliegen. Das ist einmal eine Körperverletzung, die aber mit einer kurzen Freiheitsstrafe, das ist schon über zehn Jahre her, geahndet wurde. Da gibt es eine fahrlässige Trunkenheit im Verkehr. Und die letzte Tat, die ist von 2018, und die ist aus dem Bereich ,Hate Speech‘, sage ich jetzt mal. Auf Facebook einen Kommentar abgesetzt, weswegen er auch zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, die er dann auch bezahlt hat. Die Tat war 2018, seit diesem Zeitpunkt gibt es keine Erkenntnisse.“
Die Tat machte noch am selben Tag auch international Schlagzeilen. Aber im deutschen Fernsehen lief kein Brennpunkt, sondern Karneval.
Am 4. März wurde ein Haftbefehl erlassen und Exif Recherche veröffentlichte Teile der Nazibiographie des Mörders.
Am 5. März veröffentlichte die Staatsanwaltschaft Mannheim und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg eine Pressemitteilung zum aktuellen Stand der Ermittlungen. Darin wurden die antifaschistischen Recherchen zwar erwähnt, aber von „Ermittlungen in alle Richtungen“ oder gar Selbstkritik keine Spur:
„Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es weiterhin keine Anhaltspunkte dafür, dass der konkreten Tat ein extremistisches oder politisches Motiv zugrunde lag. Hinweise auf mögliche Kontakte des 40-jährigen Mannes ins rechtsextreme Milieu im Jahr 2018 sind den Ermittlungsbehörden bekannt und stehen ebenfalls im Fokus der Ermittlungen.
Soweit der Mann wegen eines Kommentars auf einer Social Media Plattform im selben Jahr wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen verurteilt wurde, findet dies im Rahmen der Ermittlungen ebenfalls Berücksichtigung.
Abfragen bei verschiedenen Nachrichtendiensten führten allerdings zu keinen extremismusrelevanten Rückmeldungen. Auch bei den bisher gesichteten Asservaten konnten bislang keinerlei Anhaltspunkte für eine extremistische Gesinnung des Tatverdächtigen gefunden werden. Die Auswertung wird aktuell intensiv fortgeführt.“
Die Berichterstattung in den Medien zum Anschlag in Mannheim war erheblich geringer als bei den Anschlägen von München, Magdeburg oder Aschaffenburg. Während der Nazihintergrund in Spanien oder den Niederlanden das wesentliche Thema war, verschwand dieser Aspekt in Deutschland aufgrund der staatlichen Propaganda bereits kurze Zeit später wieder aus den Medien. Eine Beratung im Innenausschuss des Bundestages am 14. März haben CDU und SPD verhindert.
Bei der Politik des Stuttgarter LKA und der Staatsanwaltschaft Mannheim unter dem Nazischützer Schüssler handelt es sich um einer gezielte und vorsätzliche Entpolitisierung einer Mordfahrt. Das Ziel ist es offenbar, die Ermittlungszuständigkeit in Baden-Württemberg zu halten, da bei einem politischen Motiv der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich ziehen würde. Was hilft: ein deutscher Täter interessiert hier niemand. -
Freitag, 14.03.2025
In Thüringen beschäftigt das Umweltministerium unter BSW-Minister Tilo Kummer die AfD-Politikerin Lydia Funke als Referentin für „invasive Arten“ – ausgerechnet. Kaum im Ministerium angekommen, berichten bereits Der Spiegel, die taz, t-online, n-tv, inSüdthüringen, die BILD-Zeitung und nochmal die taz über den Querfront-Skandal von BSW und AfD. Die Linkspartei im Thüringer Landtag veröffentlichte eine Stellungnahme und stellte eine Kleine Anfrage an die Landesregierung.
Erst im Januar gab es in Thüringen einen Korruptionsskandal, der die Aufhebung der Immunität der beiden BSW-Landesvorsitzenden, Finanzministerin Katja Wolf und BSW-Digitalminister Steffen Schütz zur Folge hatte. Nun hat also auch der dritte BSW-Minister Tilo Kummer einen Skandal produziert – nach nur drei Monaten in der CDU/SPD/BSW-Regierung.
Lydia Funke war von 2016 bis 2021 AfD-Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt und ist aktuell AfD-Kreistagsabgeordnete im Burgenlandkreis sowie Stadträtin in Nebra (Unstrut). Dort gewann die AfD bei der Kommunalwahl 2024 mit 34,6% der Stimmen.
Darüber hatte und hat Funke Posten in der AfD Sachsen-Anhalt inne. Von 2014 bis 2016 war sie im AfD-Landesvorstand und sie ist aktuell im Kreisvorstand des Burgenlandkreises. Politisch gehört Lydia Funke zum rechten Rand ihrer Partei. Sie ist beispielsweise eine der 23 ErstunterzeichnerInnen der Erfurter Resolution, dem Positionspapier des Naziflügels der AfD.
Ausgerechnet das BSW sorgt für einen weiteren Tabubruch im Kampf gegen Rechts in dieser Zeit der ständigen Tabubrüche. Funke ist bundesweit der erste Fall einer Referentin in einem Ministerium, die ehemalige AfD-Landtagsabgeordnete und weiterhin amtierende AfD-Politikerin ist. Jedenfalls soweit uns bekannt ist. Und nun auch allen anderen. Antifa is watching you! -
Freitag, 14.03.2025
Am 11. und 12. Januar fand in Riesa der 16. Bundesparteitag der „Alternative für Deutschland“ (AfD) statt. Wir veröffentlichen das Protokoll (als PDF).
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Samstag, 08.03.2025
In der Nacht auf den 3. März gab es einen feministischen Angriff auf das Haus der „Karlsruher Burschenschaft Tuiskonia“ in der Kornblumenstraße 9 in der Karslruher Oststadt. Die „Tuiskonia“ war 2020 Vorsitzende des Nazidachverbands „Deutsche Burschenschaft“. In der Anschlagserklärung heißt es: „Die Villa der rechten Burschenschaft Tuiskonia wurde mit der Parole ,Männerbünde zerschlagen‘ verschönert. Außerdem wurde der Briefkasten unbrauchbar gemacht.“
Update: Bundesweit kommt es immer wieder zu derartigen Taten. Am Sonntag bekannte sich etwa die „Junge Freiheit“ zu einem Farbanschlag auf das Haus der „Aachener Burschenschaft Teutonia“. In der Nacht vom 8. auf den 9. März wurden dort von bisher Unbekannten die Fensterscheiben mit schweren Farbbeuteln eingeworfen und die Parole „161“ an die Außenwand geschmiert.
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Donnerstag, 01.04.2010
Am frühen Morgen des 30. März wurden in Darmstadt zeitgleich mindestens vier Wohnungen von der Polizei durchsucht. Den Betroffenen wird gemeinschaftlicher Landfriedensbruch in besonders schwerem Fall, gefährliche Körperverletzung und Hausfriedensbruch vorgeworfen, da am 21. November 2009 etwa 30 rechtsradikale Fans des Vereins Eintracht Wald-Michelbach angegriffen worden waren und daraufhin Ermittlungen „gegen 20 Personen der Antifa Darmstadt“ aufgenommen wurden.
Keine Aussagen bei Polizei und Staatsanwaltschaft! -
Mittwoch, 31.03.2010
Das Neue Deutschland hat Kurzmeldungen zum KTS-Schlüssel in den Händen der Polizei, zur Demo gegen Gentrifizierung und zum Freispruch für die Schattenparker veröffentlicht. fudder hat über die Hausbesetzungskampagne und die Badische Zeitung ebenfalls über den Freispruch für die Schattenparker berichtet.
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